Ich wollte vor Freude im Regen tanzen

... als es heute doch und ENDLICH zum Regnen anfing.

Als ich das Foto machte, war noch unklar, ob es heute mit einem Regenschauer klappen würde. Aber Petrus hatte ein Einsehen und sperrte die Schleusen auf... wie herrlich. Es regnete in Strömen. Der Donner grollte und Blitze erleuchteten den Nachthimmel.

Ich finde den Sommer immer noch genial, auch wenn die Temperaturen sehr, sehr schweißtreibend sind und ich mich nicht immer wohl fühle - aber wir haben so richtig Sommer. Und ich find es gut. Die kalten Tage kommen und wir können dann von den vielen Sonnentagen zehren. Sicher ist, dass wir uns bald schon nach dem nächsten Sommer sehnen. ;-)


Beatrice 10.08.2015, 23.48| (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Wetterfrosch | Tags: Sommer, Wetter,

GIMZ

Und wieder kein Regen heute Nacht.
Gedonnert hat es. Geblitzt hat es. Der Wind ging - ABER kein Tröpfchen Regen ist gefallen. Die Natur hat es so was von nötig. Wir Menschlein sicher auch, aber wir können uns schliesslich helfen und uns schützen. 

Trinken ist ein wichtiges Thema. Viel trinken! 
Ich bin leider kein Vorzeigeobjekt bei diesem Thema, aber ich versuch mich zu disziplinieren. ;-) Also hab ich mal wieder was ausprobiert, was ich schon ein paar Mal im Netz entdeckt habe: GIMZ.

GIMZ ist die Kurzfassung von GURKE - INGWER -MINZE - ZITRONE
Verspricht viel Frische und viel "Durst löschen". 

Ich hab mir eine Kanne von GIMZ zubereitet und getestet.  Tja, was soll ich sagen. Ich denke, das ist Geschmackssache. Meinen Geschmack trifft es nicht so ganz, aber vielleicht schmeckt euch das Wässerchen mit Geschmack so richtig gut. Deswegen hab ich euch die Zutaten zum Ausprobieren zusammen getragen.


Das Rezept zum Ausdrucken:

GIMZ


Vorbereitung: 30 Minuten
Warte-/Ruhezeit: 12 Stunden
Kochzeit: 0 Minuten
Gesamtzeit: 30 Minuten
Anzahl/Stücke: 1 L
Schwierigkeitsgrad: simpel

Zutaten:

  • 1/2 Gurke
  • eine dünne Scheibe Ingwer
  • einige Blätter Minze
  • 1 BIO-Zitrone
  • 1 L Wasser

Zubereitung:

  1. Gurke in feine Scheiben hobeln.
  2. Vom Ingwer eine 5 mm dünne Scheibe abschneiden.
  3. ca. 10 Blätter Minze vom Stock zupfen.
  4. Die BIO-Zitrone in dünne Scheiben schneiden.
  5. Alles schichtweise in eine Wasserkaraffe geben und mit dem Wasser aufgiessen.
  6. In den Kühlschrank stellen und über Nacht ziehen lassen.
  7. Durst löschen!



Beatrice 10.08.2015, 09.33| (4/4) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kochtopf | Tags: Küche, Getränke,

Hortensien-Nachwuchs

Heute zeig ich euch noch eine Hortensie, die ich bei uns auf dem "Grünen Markt" erstanden habe. Diese Sorte hab ich so noch nirgendwo gesehen und ich hab mich direkt in sie verliebt. 

Leider sieht sie inzwischen nicht mehr so hübsch aus :-( ich hab definitiv Pflegefehler begangen und das zarte Violett-Rosa hat sich deswegen verflüchtigt. Die Hitze setzt den Stöcken ausserdem zu. Ich hab mir vor kurzem Hortensien-Erde gekauft und den passenden Dünger und hoffe, dass sie sich wieder erholt. Schön wär es. 


Und weil ich Hortensien so mag, kam mir ein Tipp gelegen, den ich auf Facebook entdeckte: Hortensien-Stecklinge selber ziehen. Das musste ich natürlich ausprobieren :-)

Ich kappte ein paar Spitzen von meinen Bestandsstöcke, so dass links und rechts je ein Blatt vorhanden war. Laut Anleitung sollten die Blätter selbst um die Hälfte gekürzt werden. Und dann ab in die Erde.



Wie man sehen kann, hat es ein Setzling geschafft kleine Blättchen zu produzieren:



Ich hab noch einmal nachgesetzt und hoffe, dass es noch weitere Hortensien-Triebe gibt. Bis dahin erfreue ich mich an meinen alten Stöcken und schaue, dass sie alles bekommen, was sie brauchen.  




Beatrice 09.08.2015, 20.44| (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: blumenbunt | Tags: Balkon, Hortensien, Natur,

Sumpf im Glas

Sonntag, Spätnachmittag, und ich wäre damit einverstanden, wenn wir noch mal durchstarten - mit dem Wochenende ;-) 

Gestern hab ich zum ersten Mal in diesem Jahr zum Grillen eingeladen. Auf dem Balkon ist das immer so ne Sache. Allzu viele Gäste haben nicht Platz, aber wir haben die Platzenge gemeistert und es hat allen gut geschmeckt. 
Das Enkelmädchen wollte dann auch gleich bei mir übernachten und so hatte ich heute morgen Gesellschaft beim Sonntagsfrühstück. Das kleine Kind wurde noch vor Mittag zum Baden abgeholt und ich konnte meinen Tag gestalten :-) 

Zwei Besuche waren eingeplant. 
Ich durfte eine Torte abholen, die mit der Schongau-Silhouette dekoriert wurde (dazu ein anderes Mal mehr). Toll, sag ich nur!
Anschliessend ging es weiter um eine Zeitschrift zu tauschen - gegen Mirabellen :-) Mit nach Hause hab ich dann nicht nur Mirabellen gebracht, sondern auch noch Zyperngras und ein paar Kräuter.

Zyperngras. Ich hatte schon lange keines mehr im Haus, denn die Tatzen haben es zum Fressen gern. ;-)  

Ich starte dieses Jahr einen neuen Versuch mit dem Arbeitstitel: Sumpf im Glas.


Neben einem hohen Glas hab ich noch einige große Kiesel besorgt.



Den Boden des Glases hab ich mit Gartenerde bedeckt. 



Den Ableger des Zyperngras in die Erde pflanzen.



Die Erde hab ich mit den Steinen belegt.





Das Zyperngras habe ich in einem Einweghandschuh mitbekommen. Ich hab die Fingerkuppen leicht eingeschnitten und den Handschuh ins Glas gehalten. Dann langsam mit Wasser auffüllen. Das Wasser läuft über die zerschnittenen Fingerkuppen über die Steine - über diesen Weg wühlt es die Erde nicht so auf.



Nun heißt es ein paar Stunden warten, bis sich alles beruhigt und abgesetzt hat. Der Sumpfgarten ist fertig. 




Beatrice 09.08.2015, 17.49| (6/5) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: DIY | Tags: Natur, Garten, Balkon, DIY, mach mehr selbst,

Besuch im Schrebergarten

Was für ein Sommer!
Dieses Jahr können wir uns nicht beklagen, denn so viel Sonne und Wärme hatten wir bestimmt schon ewig nicht mehr. Ich mag nicht jammern, denn auch wenn es teilweise wirklich extrem warm ist und man gut tut, tagsüber im Haus zu bleiben oder im Schatten, kommen über kurz oder lang auch wieder die kalten und ungemütlichen Tage. Dann sind wir wieder froh über jedes bisschen Sonnenschein. Nein, nein - das ist schon gut so. Es ist einfach nur herrlicher Sommer. 

Und gestern durften wir - meine Mama und ich - Sommer im Garten meiner Nichte geniessen. Das Nichtenkind und ihr Lebensgefährte sind unter die Schrebergärtner gegangen und haben ein wirklich schönes Fleckchen Erde bekommen. Gestern waren wir nun zum Grillen eingeladen.


Allzu viel kann ich vom Grillgut gar nicht zeigen - die Kamera blieb bis zum Schluss aus und so gibt es nur noch die letzten beiden Folienkartoffeln zu sehen ;-)


Nach dem Essen dann noch ein kleiner Rundgang durch den Garten um ein paar Schönheiten einzufangen...


Im Abendlicht...




Sommerflieder-Gast... und nicht nur Schmetterlinge waren zu Gast. Über dem kleinen Gartenteich, direkt beim Sommerflieder schwirrte eine große Libelle herum und auf und in einem Holzstapel hüpfte ein Zaunkönig über die Äste. Er fühlte sich sichtlich wohl in dieser Umgebung.




Und das Nichtenkind mag Hortensien genauso gerne wie ich. Ich konnte einige Stöcke entdecken. ;-) Hortensien haben sich wieder zu ausgesprochenen Gartenlieblingen entwickelt. Mit Recht, wie ich finde.


Hinter dem Gartenhäuschen hab ich noch Brombeeren entdeckt - aber nicht nur das. Es summte ganz gewaltig und im Abendlicht konnte man eine stark frequentierte Einflugschneise von Wespen sehen, die es sich hinter der Holzwand der Hütte gemütlich gemacht haben. Vor Wespen hab ich dann doch eine Menge Respekt und bin wieder von dannen gezogen. 


Schön, so ein kleiner Garten. Hach.


Beatrice 07.08.2015, 07.27| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: blumenbunt | Tags: Natur, Familie, Garten, Blumen,

Taschenbaumler Katerchen - Amigurumi

Ich hab mal wieder gehäkelt :-)
Dieser fröhliche Katertier-Taschenbaumler ist mir eben von der Nadel gehüpft.
Die Anleitung hab ich von hier und ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis :-) Endlich ist auch ein kleiner handmade-Anhänger zum Einsatz gekommen. Die schlummern schon viel zu lange im Schrank. 







Beatrice 02.08.2015, 21.12| (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: DIY | Tags: Handarbeit, häkeln, crocheting, Amigurumi,

Landsberg am Lech

Kaum zu Hause, schon ist sie wieder unterwegs ;-)

An diesem Samstag mit der Fuchstal-Bahn nach Landsberg: Sonderfahrt und ein kleiner Aufenthalt in  dem hübschen Städtchen Landsberg am Lech. Die Stadt ist eine große Kreisstadt und liegt an der Romantischen Straße. Tja, und das wußte ich nun auch nicht, aber laut Deutschem Wetterdienst zählt sie zu den sonnigsten Städten Deutschlands. Landsberg liegt am Hochufer des Lechs und besitzt eine herrliche und sehenswerte Altstadt.

Vom Bahnhof ankommend und weiter über die Karolinenbrücke blickt man auf die Stadt:



Per Klick auf die Vorschaubilder gibt es weitere Impressionen :-)












Wasser und Stadt und die Stadt hat bei mir gewonnen. 
Wie bei vielen Menschen sicherlich auch. 
Wasser hat eine magische Wirkung, finde ich.



Die Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt



Das "Sandauer Tor" entstand um 1627/28.



Schmale Kopfsteinstraßen in der Innenstadt - Parkplatzsuche lässt man hier am besten sein ;-) 



Schicke Hinweisschilder weisen den Weg.



Falls man vom Laufen auf dem Pflaster müde geworden ist...



Über den Mühlbach



Originelle Vorplatzgestaltung



Der Fischerwirt am Bäckertor



Besonders schön ist die "Flaniermeile" am Lech entlang (rechts im Bild). Stühle laden zum Verweilen bei einem Kaffee oder anderes ein, und man hat einen tollen Blick auf den Lech. Leider war das Wetter nicht mit uns, sonst hätten wir uns dort sicher auch einen Platz ausgesucht.  



Sehr viel interessantes findest du bei Wikipedia
Landsberg am Lech ist wirklich sehens- und besuchenswert. Es gibt natürlich noch viel, viel mehr zu sehen, als ich hier mitgebracht habe. Wir hatten ja nur drei Stunden Zeit, bis unser Zug zurück nach Schongau ging. Ich sollte einen baldigen, weiteren Besuch in Landsberg einplanen ;-) 


Beatrice 01.08.2015, 20.14| (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Tourismus | Tags: Oberbayern, unterwegs, travel, Bayern,

Mit dem Ferkeltaxi unterwegs: Die Fuchstal-Bahn

Wer hier regelmässig liest, kennt meine Wörter-Rettungsaktion. Und wer sich erinnert, dem ist der Begriff FERKELTAXI bei dieser Aktion begegnet. Tja, und stellt euch nun vor, ich sass heute in einem solchen Ferkeltaxi und hab eine kleine Reise damit unternommen. 

Eine liebe Freundin hat angefragt, ob ich denn Lust hätte, heute an einer Sonderfahrt teilzunehmen, um mit nach Landsberg am Lech zu fahren. Mein Terminkalender zeigte sich sehr großzügig und so stand ich pünktlich um 10 Uhr, heute morgen, am Bahnhof in Schongau. 



Eisenbahn - das ist eines DER Hobbies von Männern. Also ich kenne nur Männer, die sich für Eisenbahnen interessieren. Es sind wohl auch die Männer, die an der Eisenbahnanlage des Sohnemanns sitzen und es sehr befürworten oder befürwortet haben, dass der Youngster überhaupt eine solche bekommt. Hier täusch ich mich doch nicht, oder ;-) Richtig gut wird es aber, wenn es dann die echten, großen, lärmenden und am besten noch funktionstüchtigen Maschinen sind, die man begleiten kann. Ich habe heute doch einige glänzende Augen gesehen. Das ist auch gut so. 

Unsere Initiative Fuchstal-Bahn setzt sich für die Reaktivierung des Schienenpersonennahverkehrs auf der Strecke Schongau - Landsberg ein. Die Strecke der Fuchstalbahn beläuft sich auf 28,71 Kilometer und wurde am 16. November 1886 für den Verkehr freigegeben. 1984 wurde der regelmäßige Personenverkehr auf dieser Strecke eingestellt. Der Güterverkehr bleibt erhalten - und den höre ich, denn die Bahnstrecke befindet sich unweit meiner Wohnung. 
Wir sind also heute, in einer Sonderfahrt, mit einem roten Schienenbus (Ferkeltaxi) VT 98 und einer Geschwindigkeit von max. 60 kmh Richtung Landsberg und zurück unterwegs gewesen. Nostalgie!

Schaut euch die Bilder an! (Slideshow)



Namengebend für die Fuchstal-Bahn dürfte das Fuchstal sein, das sich als Tal des Wiesbachs von Erpfting über Ellighofen, Unterdießen, Asch, Seestall, Leeder bis hin nach Denklingen zieht. Hier findet man auch die kleine Gemeinde Fuchstal.
Als Ursprung des Namens Fuchstal gilt die Talform, die an einen Fuchs erinnert. Eine andere Version besagt, der Name leite sich ab von der braunroten Farbe der Wiesen im Sommer, die an die Farbe eines Fuchses erinnere. (Quelle: Wikipedia) Wer sich die Zeit nimmt, um nachzulesen, wird einiges an Geschichte entdecken. Ich stelle immer wieder fest, welche Schätze wir hier haben.



Die Strecke führt an vielen ungesicherten Bahnübergängen vorbei. 
Wir erleben u.a. die Sicherung eines solchen Bahnübergangs, der besonders stark befahren ist... 






Keine Schranke vorhanden, so wird sich anderweitig geholfen..



Die Strasse wird kurzfristig mit einem rot-weißem Sicherheitsband abgehängt. Auf der anderen Seite des Übergangs steht ein ehrenamtlicher Fahrtbegleiter und weist herankommende Fahrzeuge mit einer Fahne ein. 



Weiter geht es an goldenen Feldern vorbei. Die Ernte beginnt in diesem Jahr recht früh, finde ich? Das mag wohl an den vielen Sonnentagen liegen, die wir hinter uns haben. 



Nach ca. 45 Minuten Fahrtzeit haben wir unser Ziel erreicht: Landsberg am Lech. Wir konnten drei Stunden Aufenthaltszeit mit einem Bummel durch die Stadt kurzweilig gestalten. 




Beatrice 01.08.2015, 19.15| (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Tourismus | Tags: mobil, unterwegs, travel, Bahn,

Hallo und willkommen auf meinem Gedankensprudler. Seit 2002 fuehre ich dieses Blog, das prall gefuellt ist, mit allem was mir Freude bereitet, mich bewegt und inspiriert - frei nach dem Motto "Life is about using the whole box of crayons".




Mitmachaktion
2018
<<< Dezember >>>
Mo Di Mi Do Fr Sa So
     0102
03040506070809
10111213141516
17181920212223
24252627282930
31      
Rezepte und E-Cards