Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag:

Im Wochenend-FLOW

Pünktlich zum Wochenende im Briefkasten :)


Beatrice 07.03.2015, 20.48 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Elfchen-Produktion

Ich bin noch nicht so ganz zufrieden, aber es wird! Geschnitten wurde mit der Silhouette Cameo. Elfchen: Meins




Beatrice 06.03.2015, 19.50 | (5/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Vom Aussterben bedroht - D wie Drahtesel

Fotoalben schauen. 
Macht ihr das noch? Habt ihr überhaupt noch welche? Oder liegen eure Fotos auch auf einer Festplatte - ja, vielleicht sortiert, aber eben nur noch in digitalem Format vorhanden. 

Bei mir besteht ein Mischverhältnis. 
Da gibt es die Fotoalben aus früheren Zeiten, die ich damals auch total gerne gefüllt habe, aber ab dem Zeitpunkt als "digitale Fotografie" für mich ein Thema wurde, war es auch Schluss mit dem Erstellen von Fotoalben. Stopp, nicht ganz. Ich hab natürlich auch Fotobücher am Computer erstellt. Solche, die keine heraus purzelnden Bilder haben. Die ohne Fotoecken auskommen, weil die Bilder direkt auf die Seiten gedruckt werden. Fotobücher, die man natürlich auch schmücken kann ohne Limit, aber eben ohne das "alte" Fotoalben-Feeling.

Gestern war ich auf der Suche nach einem Foto für den 1. März. Dazu bin ich dann erst einmal in den Untiefen meines Bilderordners verschwunden. Mir schwebte ein Acker vor. Ihr kennt ja sicher das Kinderlied "Im Märzen der Bauer..." ? Tja, Felder hab ich gefunden, aber leider war da kein Traktor mit drauf und auch kein Bauer ;-) Dafür hab ich aber dann ein Bild gefunden, das zur Aktion "Rettung bedrohter Wörter" passt, nämlich Drahtesel. Städtische Drahtesel aus Hamburg und dazu in herrlichem Rot:



Der Drahtesel ist meiner Generation ganz bestimmt noch ein geläufiges Wort und da ist es schon verwunderlich, dass dieses Wort auf der roten Liste der bedrohten Wörter steht. 
Beim Stöbern in meinen Foto-Ordner war ich wieder erstaunt, was ich alles an Bildmaterial habe. Besonders schön: das Erinnern :-) 

Aber um noch einmal zurückzukommen zu meinem eigentlichen Vorhaben, gibt es das Kinderlied "Im Märzen der Bauer..." als Video - auch zum Erinnern ;-)

Beatrice 02.03.2015, 10.21 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Wohnkomfort-Geplauder

Vor wenigen Tagen ist mir wieder bewusst geworden, wie wichtig mir Lösungen für Fenster sind. Lösungen in Bezug auf Sichtschutz, Wärmedämmung, aber auch Insektenschutz oder Helligkeitsregulierung. Ganz ehrlich, das klingt irre erwachsen und vernünftig, fast schon ein bisschen spiessig, oder?


Von vorne.


Mein Lieblingsmensch ist zu Besuch und ich hatte die Tage zuvor schon festgestellt, dass mein Rollo im Wohnzimmer nicht mehr so ganz ordnungsgemäss funktioniert. Irgendetwas hatte sich gelockert. Tja, so kam was kommen musste: Lieblingsmensch will das Rollo schliessen und hatte einen Wimpernschlag später das gesamte Rollo vom Rahmen geholt. Mist, Mist, Mist. 

Die Halterungen hatten sich gelockert und da stand er nun. Nicht sehr glücklich mit dem Rollo in der Hand.



Das Ganze passiert natürlich am Abend. Ich gucke auf die Fensterscheiben, die dunkle Nacht da draussen und die spürbare Kälte, die natürlich fast sichtbar durch die Fenster krabbelt. Ich hätte früher sicher nicht daran gedacht, dass ich einmal so sensibel darauf reagiere, aber ganz ehrlich, mir fehlt etwas, wenn ich die Rollos am Abend nicht schliessen kann. Schotten dicht, oder so. Da ist das ein Gefühl von behütet, aufgeräumt, kuschelig - wahrscheinlich eine Kombination von allem zusammen. Ja, die Bekleidung/Umrahmung von Fenstern ist mir definitiv wichtig geworden. 



Es gab Zeiten in meinem Leben, da waren Rollläden in jeglicher Form für mich kein Thema. Vor allem die Festinstallierten fand sie zum einen hässlich und auch nicht wirklich wichtig. Ich lernte sie allerdings dann doch schätzen, denn gerade im Winter hatte ich eine gutes Gefühl in Bezug auf Wärmedämmung. Auch zum Schlafen fand ich sie optimal, denn es war richtig dunkel im Zimmer, wenn sie geschlossen waren. Ich konnte wunderbar damit schlafen. Ein ordentliches Verdunkelungsrollo  ist Gold wert.

Dann kam wieder eine Zeit ohne Rollläden. Und ich habe sie vermisst. Überall bodenhohe Fenster, es brauchte Vorhänge oder eine andere akzeptable Lösung. Vorhänge auf und zu ziehen - das mag ich nämlich gar nicht. Sie dürfen ein Fenster bekleiden, das gerne, weil es einen hübschen, dekorativen Rahmen schafft, aber das reicht mir auch schon. 

Heute schätze ich das Vorhandensein von Rollläden tatsächlich. Aktuell muss ich leider darauf verzichten und musste mir eine ähnliche Lösung geschaffen. Leider mit leichten Mängeln, wie bereits zu lesen war. Nachdem also nun eine Anschaffung diesbezüglich ansteht, sollte ich nicht an der falschen Stelle sparen. 


Wie sieht das bei euch aus? Lieber ein paar Euro mehr ausgeben, oder lieber weniger und dafür abwechslungsreicher, weil öfter, kaufen? Diese Lösung ist ja auch attraktiv, denn das ein oder andere ist so unkaputtbar, dass man es fast ein wenig für die Ewigkeit gekauft hat ;-) Aber will frau das immer? ;-) 

Ich für meinen Teil bin sehr beständig und kann mich festlegen - also verbindlich sein. Eine hochwertige Lösung für die Fenster, wie ich sie z.B. bei Veluxshop.de gesehen habe, lohnt sich für mich definitiv. Und ein weiterer, für mich wichtiger Aspekt ist die Ästhetik. Funktional und hochwertig soll es sein und dabei auch noch gut aussehen. Ja, die Wertigkeiten ändern sich und ein guter, erholsamer Schlaf in einem ordentlich abgedunkelten Raum ist wichtiger denn je, schliesslich sollen am Ende nicht nur meine Fensterlösungen gut aussehen, sondern ich ebenfalls (dank erholsamen Schlaf)


In Kooperation mit Velux 

Beatrice 02.03.2015, 08.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Das war der Februar 2015

Beatrice 01.03.2015, 09.11 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Vom Aussterben bedroht - D

An fortlaufenden Aktionen merkt man immer, wie die Zeit fliegt, findet ihr nicht auch? 
Es sind wieder zwei Wochen vorbei und es wurden fleissig C-Wörter gerettet.
Aber der Reihe nach und zum Mitschreiben: Im Januar haben wir - ja, tatsächlich - mit A begonnen und zur Auswahl standen "Augenschmaus" und "Augenweide". Weiter ging es mit dem "Backfisch" und dem "Binder". Den beiden folgten die Chaiselongue und Charivari. Zweiteres warf fragende Gesichter auf, die sich aber inWohlgefallen auflösten. Das ist doch prima, oder? Wieder was gelernt und dabei noch ein Wort gerettet! An dieser Stelle wieder ein Danke fürs Dabei sein und den Einsatz, dass Wortarten ein Fortbestehen haben und nicht gänzlich in Vergessenheit geraten. 

Im Zwei-Wochen-Turnus geht es weiter... 

Hier noch einmal Plan und Idee:
Der Plan: Das ein oder andere bedrohte Wort - zu finden auf der roten Liste bei bedrohte-woerter.de - hier auf meinem Blog ins Gespräch bringen.
Meine Idee: Ich wähle ein oder zwei Wörter aus der Liste, stelle es/sie vor und ihr postet Fotos, einen Text, einen Gedanken dazu in eurem Blog. Was auch immer euch dazu einfällt, ist erlaubt. 

Das kleine Bild, hier rechts im Beitrag, dürft ihr euch gerne zur Kennzeichnung mitnehmen. 

Und nun die D-Wörter, die ins Gespräch gebracht werden wollen, bevor sie niemand mehr kennt. Ich hatte wieder die Qual der Wahl, aber ich habe mich entschieden: 

Drahtesel und Damengedeck 

stehen für dich zur Wahl. Natürlich darfst du dich auch BEIDEN Wörtern annehmen und sie beschreiben, fotografieren, malen, zeichnen, basteln. Was immer du machen möchtest, die Hauptsache ist, wir sprechen darüber! 


Falls du noch dabei sein möchtest, bitte gerne - ein Einstieg zur Wörter-Rettung ist jederzeit möglich! 
Weiter geht es mit dem E am 13. März 2015 (der übrigens ein Freitag ist!)


Beatrice 27.02.2015, 12.00 | (6/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Aus Großtantes Kochbuch: Tropfsuppe

Geht es euch auch so, dass ihr nach Tagen, wie dem Sonntag oder anderen "Festtagen" etwas Leichtes und Schnelles zum Essen braucht? Mir geht das so.  Vo klein auf mochte ich Suppen - in allen Versionen ;-) und in Großtantes Kochbuch "Kochbuch für drei..." kann ich aus dem Vollen schöpfen. 
Ich hab mir ja vorgenommen, immer wieder einmal etwas daraus zu kochen und die TROPFSUPPE hat nun den Anfang gemacht.


Ihr benötigt dafür nicht viel. Ich mag diese schnellen und einfachen Gerichte, die unsere Omas und Uromas gekocht haben, weil es eben die Zeit nicht anders hergegeben hat. Wobei es natürlich auch genügend andere Rezepte gab, die deutlich feudaler ausfielen. 

Nun aber zum Rezept...


Die Zutaten:

1 Ei
Salz
etwas Muskatnuss 
2 kleine Esslöffel Mehl
eine kleine Schüssel mit Schnabel 
einen Rührbesen
und Gemüsebrühe z.B.

Ei, Salz, Muskatnuss, Mehl zu einem dickflüssigen Teig verrühren. Gut verrühren, damit er schön fluffig wird und wie ein Bindfaden vom Löffel läuft. Ihr könnt den Teig bei Bedarf mit Wasser strecken. Den Teig 15 Minuten ruhen lassen und in der Zwischenzeit die Brühe in einem weiten Topf zum Kochen bringen. 
Kocht die Brühe, lasst ihr den Teig langsam mit gleichmässigen hin-und-her-Bewegungen in die Suppe laufen. Aufkochen lassen. Fertig. 

Als Tipp, wenn ihr dieses Süppchen für mehrere Personen kocht: Die fertigen Nudeln mit einem Schaumlöffel abschöpfen und noch einmal zurück in den Topf geben und einmal aufkochen, wenn alle Nudeln fertig sind. 



Frischen Schnittlauch über die Suppe und fertig ist das flotte Mittagsgericht. 
Ich hab die Tropfsuppe nun schon ein zweites Mal zubereitet und beim zweiten Mal ist sie mir deutlich besser gelungen. Das Einlaufen lassen des Teiges muss geübt sein ;-)





Beatrice 22.02.2015, 16.52 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

ZenDoodle - E wie ...

... und wieder ein Buchstabe mehr in meinem Buch. Das E wie Elfe ist geschafft. Inzwischen habe ich sogar eine Mitstreiterin, denn als das kleine Kindchen sich die Buchstaben und Bilder angeschaut hat, war sie sofort dabei und hat ihre eigenen Werke entworfen.




Beatrice 19.02.2015, 00.46 | (3/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Zum Faschingsausklang ein Blick ins Kochbuch

Habt ihr auch noch alte Kochbücher in euren Regalen stehen? Ich ja, zwei oder drei sind es und unter anderem das Buch "Kochbuch für drei und mehr Personen". Die Verfasserin, Hyazintha Lamprecht, schreibt im Vorwort 

Trotz einer Unzahl Kochbücher gibt es nur wenige, die für eine kleinen Haushalt wirklich handlich sind. Ich richtete daher meine erprobten Rezepte, "für drei Personen" ein, zunächst um meiner jung verheirateten Tochter zu nützen. Doch glaub ich, mit diesem neuen Kochbuch auch allen jungen Frauen oder solchen, welches es werden wollen, einen Dienst zu erweisen: sie werden darin kurz zusammengefaßt alles finden, um ihren Tisch mit Abwechslung und Wohlgeschmack zu bestellen. ...


Den Nachtrag finde ich erwähnenswert

Eine schwere, schwere Zeit ist über unsere Hausfrauen gekommen. Milch, Eier, Butter, ja alle Nahrungsmittel sind unglaublich teuer geworden, so dass man sich fragt: "Womit soll ich eine anständige Mahlzeit herstellen?"
Als Ergänzung dieses Kochbuches habe ich ein "Sparkochbüchlein für die teuere Zeit" geschrieben. Es sind 200 Rezepte, so sparsam als möglich zusammengestellt. Mögen sie als Stütze und Hilfe für die ratlosen Hausfrauen dienen.
Im Herbst 1922. 
Hyazintha Lamprecht
In ihrem Kochbuch erwähnt sie auch den Hausball. Dieser Beitrag könnte noch für den Faschingsausklang dienen ;-) Wahrscheinlich hat die gute Hyazintha Lamprecht aber nicht den Faschingshausball gemeint, sondern durchaus etwas spektakuläreres. Die Tipps klingen sehr danach.

 

Ich hab mir nun überlegt, regelmässig etwas aus diesem Kochbuch nachzukochen. Für heute hab ich mir eine einfach Suppe vorgenommen. Das aber in einem separaten Beitrag. 

Wo`s Frauchen frisch und klug sich regt, 
Verständnisvoll die Wirtschaft pflegt,
Ist`s wie im hellen Sonnenschein:
Es nistet sich Behagen ein!
Selbst wenn der Mann verstimmt, beklommen
Von seiner Arbeit heimgekommen,
So wird ihm Aug` und Herz schon heller,
Sieht er vor sich den Suppenteller
Voll kräft`ger Brüh`, der keine gleicht
Und die sein Liebchen stolz ihm reicht.
Und wenn dann erst des Bratens Duft
Mit feiner Würze füllt die Luft,
Sein Wohlgeschmack ihn befriedigt, mundet,
Und er`s in Wort und Blick bekundet,
Dünkt Sorge ihm wie leichter Flaum,
An seine Arbeit denkt er kaum -
Und bis der Nachtisch dann gekommen,
Wird schon in Lieb` und Glück geschwommen.

Ja, ja, die Lieb` geht durch den Magen!
So ganz im Stillen darf man`s sagen.
Drum, Frauen, folgt in einem mir,
Schliesst Freundschaft mit dem Kochbuch hier;
Es wird in gut` und bösen Tagen
Euch treulich stets das Beste sagen,
Und so sich heimlich euch verbünden,
Des Hauses Frohsinn zu begründen.


Beatrice 17.02.2015, 12.10 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Fasching im Städtchen

EIGENTLICH wollte ich mich ja bereits am "russigen Freitag" ins Faschingstreiben vor Ort einbringen, aber das geplante Kostüm war so daneben, dass ich einfach keine Lust mehr auf Fasching hatte. Zum traditionellen Faschingsumzug im Städtchen hatte ich mich von meinem Frust erholt und war als Hexe dabei :-)



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Beatrice 15.02.2015, 23.14 | (5/4) Kommentare (RSS) | TB | PL