Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Küche

Die Mischung macht`s #29daysofblogging no.21

Schlaflos in Seattle - nein, in Schongau. Um 6:15 Uhr stand ich heute morgen - putzmunter - in der Küche. Dieser Sturm machte mir zu schaffen, wie vielen anderen auch. Hinzu kommt ein Schlaflos-Schub, wechseljahrbedingt, würde ich sagen.  Diese Schübe sind nervig, aber nützt nix - ich versuche das Beste draus zu machen und die Früher-Vogel-fängt-Wurm-Zeit zu nutzen. Ein erstes Osterzeichen wurde gesetzt und ein Willkommen ausgerufen. Hach, ich mag diese Lightbox! Und ja, da liegt einer winziger Filzkürbis. Ich mog ihn nicht wegpacken ;-)

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Beatrice 21.02.2016, 17.54 | (5/4) Kommentare (RSS) | TB | PL

Apfel-Marzipan Konfitüre #29daysofblogging no.18

Ich liebe nicht nur technische Produkte mit dem Apfel-Zeichen, sondern bin auch sonst ein großer Fan der Frucht. Als ich beim Stöbern in einer Rezepte-App "Apfel-Marzipan Konfitüre" gelesen habe, löste dies direkt etwas aus. Jegliche Flüssigkeit lief im Mund zusammen und in Gedanken biß ich in ein knackfrisches Brötchen mit eben erwähnter als Aufstrich. Göttlich. Yummy. Nachkochen! Unbedingt.

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Beatrice 18.02.2016, 23.55 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Soulfood Apple-Crumble #29daysofblogging no.13

Aktuell leide ich an Entscheidungsschwierigkeiten was das Kochen betrifft. Wie gut, dass der volle Apfelkorb eine ganz klare Aussage traf: Mach was mit uns! Ich konnte es förmlich hören. Was geht schnell und passt zu einem kalten Tag? "Apple Crumble" und Vanillesosse ;-) . Yummy! Mit viel Zimt, Tonkabohne und Vanille... Soulfood pur.

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Beatrice 13.02.2016, 19.36 | (5/5) Kommentare (RSS) | TB | PL

Frozen Joghurt Caramel

Ich bin kein Eis-Esser! Das ist Fakt. Eine Kugel Eis und gut ist es .. ABER ich mochte immer schon und ganz besonders die Eissorte "Joghurt". Dieser leicht säuerliche Geschmack von Joghurt ist yummy. 
Frozen Joghurt ist also so ganz MEINS ;-) 

Zu Besuch bei Herrn Grün kocht hab ich dann vor kurzem das Rezept für einen Frozen Joghurt Karamell entdeckt und für mich ein wenig umgewandelt.  An dieser Stelle ein Dankeschön an Herrn Grün, dass ich das Rezept hier anbieten darf.

Frozen Joghurt ist super einfach herzustellen und schmeckt göttlich! Einzig, man sollte ihn unter der Prämisse herstellen, dass man ihn auch noch am selben Tag isst. Auf den Kristallteilchen herumzubeißen ist dann doch nicht so lecker, das passiert nämlich, wenn er (bei dieser Herstellung) über Nacht im Gefrierschrank bleibt.



Für mein Rezept habe ich Invertzuckersirup verwendet. Hier findest du das Rezept dazu.
Regelmässige Besucher wissen, ich bin ein Karamell-Junkie ;-) und ihr glaubt nicht, wie sehr ich mich gefreut habe, als ich diese Karamell-Stückchen entdeckt habe. In Hamburg haben wir eine Lieblings-Eisdiele in der ich IMMER einen Karamellbecher esse und dort werden diese Karamell-Stückchen auf der Sahne, der Soße verteilt und ich kann nie genug davon haben. Juhu und ich hab sie nun selbst gefunden - für meine eigenen Karamell-Eisbecher! Bzw. Frozen Joghurts. 



Griechischer Joghurt ist richtig lecker. Ich esse ihn besonders gerne mit Honig. Auf dem Bild rühre ich gerade den Invertzuckersirup ein.



Und noch Vanille dazu...



Die Creme wird in einer kleinen Auflaufform verteilt.



Und mit viel, viel Karamell beglückt!



Aber nun zum Rezept bei dem ich für die "Eiskugeln" als Beigabe Waffeln gereicht habe - das Rezept dazu gibt es ein Stückchen weiter unten:

Frozen Joghurt Caramel


Vorbereitung: 10 Minuten
Warte-/Ruhezeit: 3.5 Stunden
Kochzeit: 10 Minuten
Gesamtzeit: 4 Stunden
Anzahl/Stücke: 2 - 4

Zutaten:

  • 300 g Griechischer Joghurt
  • 200 g Sahne
  • 40 ml Invertzuckersirup
  • 1 Eßl. Puderzucker
  • Mark einer halben Vanilleschote
  • Karamellsoße
  • Karamell-Stückchen

Zubereitung:

  1. Joghurt mit dem Invertzuckersirup, Puderzucker und Vanille-Mark verrühren.
  2. Sahne schlagen und unterheben.
  3. Creme in ein flaches Gefäss geben und für eine Stunde ins Gefrierfach stellen.
  4. Nach einer Stunde einmal gut durchrühren und eine weitere Stunde ins Gefrierfach.
  5. Dann ziehst du mit dem Messerrücken ein paar Furchen und füllst sie mit flüssigem Karamell und den Karamellstückchen auf.
  6. Alles schön glatt streifen, mit Karamellsirup verzieren und weitere Karamell-Stückchen auf dem Eis verteilen.
  7. Das Ganze noch einmal für 1 -2 Stunden in den Gefrierschrank stellen.
  8. Vor dem Servieren kurz antauen und mit dem Eisportionierer Eiskugeln formen.
Anmerkung:Danke an Herr Grün kocht (Direktlink zum Rezept) für die Inspiration zu diesem Rezept, das ich leicht für mich abgewandelt habe.
 

Noch als Tipp für dich und falls du das Rezept für nur eine Person zubereiten magst. Nimm einfach von allem die Hälfte!



Nun aber zu den Waffeln, die beim Frozen Joghurt-Rezept zum Einsatz kamen...
Kannst du dir vorstellen, dass ich bisher kein Waffeleisen hatte? Ja, dem ist so. Ein Waffeleisen stand nun schon eine Weile auf meiner Wunschliste, nicht nur wegen der süssen Waffeln, sondern auch für deftige. Es gibt einige Rezepte aus der SlowCarb-Küche, für die ich ein Waffeleisen gebraucht hätte, aber keines hatte. Aber nun ist es bei mir eingezogen und besonders entzückend ist, dass es ein rosarotes Waffeleisen ist ;-) Es passt super in meine Küche. 


Meinen Frozen Joghurt Caramel sollte es als Nachtisch beim letzten Familiengrillen geben. Als "Unterlage" wollte ich Waffeln dazu reichen. 



Vanille-Waffeln


Vorbereitung: 10 Minuten
Warte-/Ruhezeit: 20 Minuten
Kochzeit: 10 Minuten
Gesamtzeit: 40 Minuten
Anzahl/Stücke: 4
Schwierigkeitsgrad: simpel

Zutaten:

  • 60 g Zucker
  • 1 Ei
  • 175 g Mehl
  • etwas abgeriebene Zitronenschale
  • 1 Eßl. selbst gemachter Vanillezucker
  • 1 Eßl Vanille-Extract
  • halbe Prise Salz
  • 75 ml Milch
  • 1 Teel. Backpulver
  • bei Bedarf etwas lauwarmes Wasser
  • Zimt und Zucker

Zubereitung:

  1. Butter, Zucker, Zitronenschale, Vanillezucker und Vanille-Extract schaumig rühren.
  2. Das Ei unterschlagen.
  3. Mehl und Backpulver mischen und im Wechsel mit der Milch zur Teigmasse rühren.
  4. Bei Bedarf etwas Wasser zugeben, so dass ein dickflüssiger Teig entsteht.
  5. 20 Minuten ruhen lassen.
  6. Noch einmal durchrühren und im gefetteten und vorgeheiztem Waffeleisen backen.
  7. Noch heiß in Zimt und Zucker wälzen.

Zusammenfassung

Schnell gemacht und immer lecker!




Beatrice 15.08.2015, 13.28 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Grüne Bohnen mit Schafkäse

Ihr kennt das sicher auch: Es muss manchmal einfach schnell gehen und es soll dabei natürlich auch schmecken und am allerbesten, wenn da noch etwas Gesundes mit im Spiel ist ;-)
Obwohl ich mit einem diszipliniertem und auch pünktlichem "Morgens-mittags-Abends" aufgewachsen und erzogen wurde, klappt das bei mir nicht ganz so gut. Es gibt mal kein Frühstück, oder mein Mittagessen nehme ich nachmittags um 14 Uhr zu mir - tja und am Abend kann es eben schon mal 20 Uhr werden, bis ich zur Ruhe komme. Besser gesagt, in die Küche. 

Gestern war wieder so ein Tag... 
Ich komme ja in den Genuß mit Gemüse aus dem Garten versorgt zu werden (Gold wert und so toll!). Die Bohnensaison hat begonnen. Zwei großzügige Handvoll Stangenbohnen haben den Weg in meine Küche gefunden und die wollte ich gestern - mit Heißhunger natürlich - zubereiten. Was koche ich? Es muss auch schnell gehen. Ich tendierte zu einem Bohnen-Kartoffelauflauf, aber das dauerte mir viel zu lange. Dann entdeckte ich den Schafskäse im Kühlschrank, die Kräuterbutter vom Grillabend und die Idee war geboren.

Selbst zubereitete Kräuterbutter liebe ich und mach ich mir regelmässig auch schon mal, wenn kein Grillabend angesagt ist. Weiche Butter, Schnittlauch, Petersilie, Knoblauch, Salz und Pfeffer und auch etwas Chili gut miteinander vermengen und ab in den Kühlschrank. Sehr lecker. 

Von meinen gekochten Bohnen habe ich nur die Hälfte verwendet, denn für heute steht ein anderer Plan.


Mit den restlichen Bohnen werde ich einer Anregung von Krümelpüppi folgen. Sie hat mir empfohlen, die Bohnen in eine Pfanne mit viel Butter und gerösteten Semmelbröseln zu legen. Komplett eskalieren würde ich. Na, das will ich aber gleich mal testen. Heute mittag! Danke für den Tipp, liebe Joanna :-)

Nun aber zum Supersimpelbohnenyummy! Mediterran lecker! Sommergeeignet. Für SchafskäselieberhaberInnen (so wie mich) unbedingt ein Muss!

Grüne Bohnen mit Schafskäse


Vorbereitung: 15 - 30 Minuten
Kochzeit: ca. 10 Minuten
Gesamtzeit: 40 Minuten
Anzahl/Stücke: 1 Portion
Personen: 1
Schwierigkeitsgrad: simpel

Zutaten:

  • Eine Handvoll Stangenbohnen
  • ein Zweig Bohnenkraut
  • Kräuterbutter (selbstgemacht)
  • Halbe Scheibe Schafskäse
  • Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

  1. Die Stangenbohnen putzen und im Salzwasser garen
  2. Kalt abschrecken
  3. In einer Pfanne die Kräuterbutter erhitzen und das Bohnenkraut und die Bohnen dazu legen
  4. Andünsten
  5. Den Schafskäse in Stücke brechen oder schneiden
  6. Die Bohnen auf einem Teller anrichten und den Schafkäse darüber oder dazu legen.
  7. Genießen!

Zusammenfassung

Schnell gemacht und sättigt dank dem Schafkäse



Beatrice 12.08.2015, 10.18 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Every year the same procedure: Ofentomatensoße

Juhuu es ist wieder soweit. 
Tomaten schmecken nach Tomaten und ich kann wieder Ofentomatensoße nach Tim Mälzer (Rezept bei Tim Mälzer) einkochen. Ich mach das nun das dritte Jahr in Folge und bin immer ganz traurig, wenn ich meinen Vorrat aufgebraucht habe. Also neu dimensionieren. Man braucht schon ein paar mehr Tomaten um ein paar Gläser von dieser leckeren Soße zu bekommen, aber es lohnt sich!


Rot ist doch eindeutig eine Sommerfarbe - das beginnt mit den Erdbeeren, da sind die Tomaten und nicht vergessen, die Wassermelone ... 



Ich liebe ja die Mason Jars und hab mir ein paar Gläser während meines USA-Urlaubs gekauft und mitgebracht. Wie man sehen kann, hab ich noch einige Gläser, die befüllt werden können. Habt ihr bevorzugte Einmachgläser?  Müssen sie "nur" ihren Zweck erfüllen oder sollen sie auch noch hübsch aussehen? Bei Pinterest kann man sich eine Menge an Ideen zu den Mason Jars holen - nicht nur zum Einkochen - und klar, dass ich mir ein Board "Mason Jars" angelegt habe.
Die Gläser von Weck mag ich übrigens auch sehr gerne und man kann sie vielseitig einsetzen. Inspirierend ist die Zeitschrift von Weck "LandJournal", die ich mir immer wieder einmal kaufe. 
Übrigens ist bei uns im Städtchen am Freitag "Markt-Tag" - das heißt, Tomatenkauf für leckere Tomatenofensoße :-) Mögen die Gläser sich füllen.




Beatrice 11.08.2015, 22.08 | (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL

Russische Kringel

Vor ein paar Wochen erst hab ich dieses hübsche und feine Gebäck namens "Russische Kringel" nachgebacken und nun hab ich es schon wieder getan! Heißt, sie schmecken fein - aber nicht nur das, sie sind auch recht schnell und einfach hergestellt. 

Gefunden hab ich das Rezept auf dem Blog Das-Küchengeflüster von Natascha. Vielen Dank an Natascha, dass ich das Rezept hier vorstellen darf.

Wie schon auf dem Blog von Natascha nachzulesen ist, kennt man diese Kringel unter Russische Brezel. Ich hab mich nun nicht sonderlich verkünstelt und die Kringel übernommen, da ich diese Form total hübsch finde, die außerdem zum Anlass "Geburtstag" sehr gut passte.



Die Kringel im Rohzustand:



Ich hab vor einer Weile ein Angebot bei Lakeland.de genutzt und mir ein 3-stufige Kuchengitter bestellt. Irgendwie hab ich so oft zu wenig Kuchengitter und die Möglichkeit diese zu stapeln finde ich sehr praktisch. Sie lassen sich außerdem platzsparend aufbewahren.



Nun aber zum Rezept - ich kann es dir sehr empfehlen :-)

Russische Kringel


Vorbereitung: 10 Minuten
Warte-/Ruhezeit: 30 Minuten
Kochzeit: 12 Minuten
Gesamtzeit: 52 Minuten
Anzahl/Stücke: 16 Stk.
Schwierigkeitsgrad: simpel

Zutaten:

  • 1 frischer Blätterteig
  • 125 g Mehl
  • 1 Messerspitze Backpulver
  • 25 g Backkakao
  • 75 g weiche Butter
  • 1 Eiweiß
  • 80 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Eigelb
  • 1 EL Milch
  • 50 g gehobelte Mandeln
  • Puderzucker

Zubereitung:

  1. Zuerst stellst du den Knetteig her: Dazu Mehl, Backpulver und Kakao in einer Schüssel mischen. Restliche Zutaten (Butter, Eiweiß, Zucker, Vanillezucker) zugeben und mit dem Knethaken deines Rührgeräts zu einem glatten Teig verarbeiten.
  2. Den Teig in eine Folie wickeln und für 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
  3. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Solltest du nur ein Backblech haben, dann kannst du die Teilchen auch nacheinander backen.
  4. Den Backofen auf 220 Grad bei Ober/Unterhitze oder 200 Grad bei Umluft vorheizen.
  5. Blätterteig auf der leicht bemehlten Arbeitsplatte auslegen. Den gekühlten Knetteig auf die Grösse 25x15 cm ausrollen und auf die eine Hälfte des Blätterteigs legen.
  6. Die andere Hälfte des Blätterteigs drüber klappen.
  7. Nun die Platte auf ca. 30x25 cm ausrollen.
  8. Teigplatte in 2cm-Streifen schneiden (Länge 25 cm)
  9. Die einzelnen Streifen drehst du nun gegeneinander, so dass sie wie ein Kordel aussehen.
  10. Einen Kringel formen und auf das Backblech setzen. Mit allen Streifen so verfahren.
  11. Eigelb und Milch verrühren und die Kringel damit bestreichen und mit Mandeln bestreuen.
  12. Die Kringel im vorgeheiztem Ofen, bei mittlerem Einschub ca. 10 bis 12 Minuten goldbraun backen.
  13. Die Gebäckstücke auf einem Kuchenrost auskühlen lassen und vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.

Zusammenfassung

Die Kringel sind schnell gemacht und bereichern jede Kaffee- oder Teetafel
Anmerkung:Vielen Dank an Natascha von Kuchengeflüster für das Rezept, das ich hier abbilden darf.



Die Kringel hab ich ja zum Geburtstag für den Herzensmann gebacken und in die Mitte passte wunderbar ein Teelicht. Ich kann mir gut vorstellen, damit einen kompletten Kaffeetisch auszustatten. Was meinst du zu dieser Idee? 




Beatrice 29.07.2015, 17.55 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Kuhflecken Kirsch Kuchen

Das Tochterkind hatte um Hilfe gebeten "Mama, magst für die Pfaffenwinkel Gewerbeschau einen Kuchen backen?" Ach ja, warum nicht, dachte ich mir. Mir sind einige Rezepte über den Bildschirm gekommen und ich konnte mich nur schwer entscheiden, aber Sieger ist dann das Rezept geworden, das ich bei Kessys Pink Sugar (an dieser Stelle DANKE an Kessy, dass ich das Rezept abbilden darf) gefunden habe. Ein Kuhflecken Erdbeer Kuchen! Sommer und Erdbeeren - herrlich! Aber Sommer heißt auch Kirschen!! Wieder die Qual der Wahl. Letztendlich mussten die Erdbeeren den Kirschen Platz machen. 



Vanillepudding und Kuchen, das gehört bei mir in die Rubrik: Kindheitserinnerung. Erdbeerkuchen mit Vanillepudding. Yummy! Klar, dass ich dieses Rezept nun nachbacken musste. Beim Herstellen des Teiges hab ich leider einen Fehler gemacht: ich hab vergessen - oder war es ÜBERLESEN - die Kirschen unter den Teig zu heben. Also kamen die Kirschen AUF den Teig und dazwischen die Mulden für den leckeren Vanillepudding. Meine Auflaufform ist etwas grösser, also konnten die Mulden nicht so tief sein, aber dem Geschmack tat das keinen Abbruch.

Nun aber zum Rezept...

Kuhflecken Kirsch Kuchen


Vorbereitung: 40 Minuten
Kochzeit: 50 Minuten
Gesamtzeit: 90 Minuten
Schwierigkeitsgrad: normal

Zutaten:

  • 1 Päckchen Vanillepudding zum Kochen
  • 300 ml Milch
  • 4 EL Milch + 2 EL Zucker zum Anrühren
  • 180 g + 50 g Zucker
  • 250 g weiche Butter
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 Prisen Salz
  • 4 Eier
  • 250 g Mehl
  • ½ Päckchen Backpulver
  • 75 g Mandelblättchen
  • 300 g Kirschen
  • 50 ml Mineralwasser mit Kohlensäure

Zubereitung:

  1. Bereite zuerst den Pudding zu. Bringe 300 ml Milch zum Kochen und mische während dessen das Pulver mit den 4 EL Milch und dem Zucker zusammen. Wenn die Milch kocht, rühre die Pulvermischung zur Milch und lasse sie noch einmal aufkochen. Dann beiseite stellen. Lege eine Frischhaltefolie direkt auf die Oberfläche damit sich keine "Haut" darauf bildet.
  2. Die Kirschen waschen, entkernen und halbieren.
  3. Eine viereckige Auflaufform fetten, mit Backpapier auslegen und den Ofen auf 150 Grad Umluft vorheizen. Die Größe meiner Auflaufform: 35 x 25 cm.
  4. Butter, Zucker , Vanillezucker und dem Salz schaumig rühren.
  5. Nacheinander die Eier unterschlagen.
  6. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und in die Buttermasse sieben. Auf niedriger Stufe unterrühren.
  7. Einen Schluck Mineralwasser dazu geben, nur ganz kurz mit dem Löffel unterheben (nicht lange rühren!)
  8. Zum Schluss noch die Kirschen dazu geben.
  9. Den Teig in die vorbereitete Form streichen.
  10. Mit einem großen Löffel Mulden drücken und mit einem zweiten Löffel Pudding in die Mulden setzen.
  11. Zum Schluss mit den gehobelten Mandeln bestreuen.
  12. Ca. 40 Minuten backen und ca. 10 Minuten vor Backende 50 g Zucker über den Kuchen streuen.

Zusammenfassung

Verwendest du eine kleinere Auflaufform, wird der Kuchen etwas höher.
Anmerkung:Quelle: lecker.de und entdeckt beiPink Sugar Kessy (Direktlink zum Rezept)


Ich konnte nicht alle Stücke weggeben und musste ein paar davon verschenken. Ein Stück für meine Mama, eines für meine Vermieterin, eines für mich und dann den Rest für die Gewerbeschau. Es waren ja genügend da ;-)

Der Kuchen nach dem Backen: Lecker! 



Geht es euch auch so, dass ihr euer Selbstgebackenes zwar mitbringt, aber nichts davon esst? Ich muss natürlich die Kuchen der Mitbäckerinnen probieren, aber ich hatte mir ja ein Stück beiseite gestellt und das hab ich mir dann am Nachmittag gegönnt - inkl. einer Tasse Kaffee.



Ihr werdet den Kuchen lieben! Er ist herrlich saftig.
Teller und Tasse hab ich übrigens vor einer Weile auf dem Flohmarkt ergattert. 
In schönstem Mädchenrose.



Beatrice 13.07.2015, 10.39 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Knusprige Laugenbrötchen am Sonntagmorgen

Es gibt doch nichts Schöneres als ein Sonntagmorgen mit frischen Brötchen und am besten noch aus dem heimischen Ofen ;-) Ich muss Laugengebäck mit der Muttermilch aufgenommen haben, denn ich liebe Brezen und Laugensemmeln in allen Formen, Hauptsache Laugengebäck. Der Sonntag wird wieder zelebriert, denn ich verzichte während der Woche wieder auf jegliche schnellen Kohlehydrate. Der Sonntag ist also mein ganz persönlicher Schlemmertag.



Damit ich morgens nicht erst viel Zeit für einen Hefeteig einplanen muss, schließlich will ich am Sonntag auch bisserl ausschlafen, bereite ich den Hefeteig schon am Vortag zu. Hefeteig ist mein Lieblingsteig - keine Ahnung warum, aber ich mag so gut wie alles, was aus Hefeteig gezaubert ist. Vielleicht liegt es daran, dass in so einem Hefeteig doch auch ein wenig Zauber steckt ;-)



Heute Morgen um 8:30 Uhr raus aus den Federn und schauen, was mein Teig macht. Schön sah er aus, fast verdreifacht lag er da in seiner Schüssel. Aber erst einmal Kaffee. Während der Woche verzichte ich auf Kaffee und trinke nur Tee, aber am Sonntag gehört der Kaffee mit Milch und Zucker zum Start in den Tag. 



Laugengebäck herzustellen ist wirklich nicht schwer. Wichtig ist nur, dass man Lauge im Haus hat. Ich hab immer ein paar Tüten auf Vorrat, mal abgesehen vom Laugensemmeln oder Brezen backen, kann man Natron ja wunderbar auf verschiedenste Weise einsetzen. Bisserl was ins Trinkwasser verbessert den Geschmack oder auch im Kaffee- und Teewasser. Das Wasser wird dadurch weicher und das Aroma von Kaffee und Tee wird verbessert und bekömmlicher. Z.B. eine Messerspitze Natron ins Teewasser nach dem Abkochen. 
Auch Gemüse profitiert von der Zugabe von Natron. Gibt man eine Messerspitze dem Kochwasser zu, behalten grüne Bohnen, Kohl und Spinat ihre Farbe. Die Zugabe beim Gurkensalat macht ihn bekömmlicher und Hülsenfrüchte werden ebenfalls bekömmlicher und schneller weich. 
Wer gerne amerikanische oder englische Rezepte nach backt, der stösst regelmässig auf Baking Soda, welches ebenfalls Natron ist und anstelle von Backpulver verwendet wird. 
Auch als Badezusatz eignet sich Natron: 50 - 100 g Natriumhydrogencarbonat für ein Vollbad enthärtet das Wasser und fördert die Durchblutung. Es gibt noch einige Möglichkeiten mehr - es lohnt sich zu googlen :-)

Meine Hefeteile nach dem Laugenbad:



Nach ca. 25 Minuten Backzeit beim Kühlen...



Während meine Laugenbrötchen abkühlen starte ich mit Kaffee Runde zwei und bereite mein Frühstück vor.



Orangensaft gehört bei mir unbedingt zum Frühstück und da ich während der Woche auch kein Obst esse, freu ich mich natürlich wenn ich am Sonntag aus dem Vollen schöpfen kann. Jetzt gibt es so viele Obstsorten, dass ich gar nicht weiß, was ich mir am besten gönne ;-) Zur Zeit müssen es auf jeden Fall Erdbeeren sein! Falls du nun denkst, was backt die Frau für sich 16 Brötchen am Sonntagmorgen. Herrje, das isst sie doch gar nicht alleine? Dann hast du recht, die esse ich nicht allein - zumindest nicht an einem Frühstücksmorgen ;-) Ich friere das meiste davon ein und kann mich, oder eben auch Gäste ein anderes Mal damit beglücken und habe mir gleich schon wieder Arbeit gespart. 



Und nun zum Rezept dieser herrlich knusprigen Laugenbrötchen:

Knusprige Laugenbrötchen - Pretzel Rolls


Vorbereitung: 20 Minuten
Warte-/Ruhezeit: min. 90 Minuten
Kochzeit: ca. 30 - 35 Minuten
Gesamtzeit: 140 Minuten
Anzahl/Stücke: 16

Zutaten:

  • 800 g Mehl 550
  • 1 Würfel Hefe
  • 1 Teel Zucker
  • 400 ml lauwarmes Wasser
  • 2 Teel Salz
  • 30 g Butter
  • 50 g Natron
  • 2 EL Hagelsalz
  • etwas Mehl

Zubereitung:

  1. Am Vortag den Hefeteig wie folgt zubereiten: Hefe im lauwarmen Wasser auflösen. Zucker zugeben und verrühren. Mehl in eine große Schüssel geben und weiche Butter, Salz und Hefewasser zufügen. Mit den Knethaken des Rührgeräts zu einem glatten Teig verarbeiten. Mit etwas Mehl bestäuben und mit Frischhaltefolie gut abdecken. Ich lasse die Schüssel dann in meiner Küche bis zum nächsten Tag stehen. Zugfrei und bei gemütlicher Raumtemperatur.
  2. Am nächsten Tag sollte der Teig sich mehr als verdoppelt haben und eine blasige Konsistenz haben. Den Backofen auf 175 Grad vorheizen (Umluft). Den Teig vom Schlüsselrand lösen und kurz durchkneten. Nicht zu wild, damit er seine fluffige Beschaffenheit behält. Auf einer bemehlten Fläche in ca. 16 Laugenstücke teilen. Meine Teilchen hatten rund 85 Gramm.
  3. Während dessen 1 Liter Wasser zum Kochen bringen. Wenn das Wasser kocht, die Lauge vorsichtig zugeben, dabei aufpassen, denn das Wasser schäumt stark auf. Temperatur heruntersetzen, so dass das Wasser nur noch siedet. Nun mit einem Schaumlöffel die Laugenteile ca. 20 Sekunden im Laugenwasser von beiden Seiten baden. Auf einem Backpapier abtropfen lassen. Wenn alle Brötchen ihr Laugenbad bekommen haben, auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen und mit einer Schere oder einem sehr scharfen Messer einschneiden (Kreuz). Mit dem Hagelsalz bestreuen und ab damit in den Ofen. Backzeit 25 - 30 Minuten - je nach gewünschtem Bräunungsgrad.

Zusammenfassung

Für Frühstücksbrötchen bereite ich den Hefeteig immer schon am Vorabend vor, so bleibt mehr Zeit fürs Ausschlafen!

Frohes Nachbacken und Frühstücken!




Beatrice 28.06.2015, 13.36 | (5/3) Kommentare (RSS) | TB | PL

Vanille-Tonka-Milchreis aus dem SlowCooker

Wochenende, Couch und Soulfood. Das muss heute sein. 
In Vorfreude auf einen gemütlichen Couchabend hab ich heute Nachmittag meinen 1,5 l Crockpot in Betrieb genommen und ihn mit Milch, Milchreis und feinen Gewürzen gefüttert. 

Mein Yummy für heute Abend: Vanille-Tonka-Milchreis mit Safran-Vanille-Birnen. Ich gebs zu, ich hab Spaß an Vanille ;-) Überraschende Aussage?


Das Rezept:

500 ml Milch
ca. 100 g Milchreis
eine Prise Salz
etwas abgeriebene Tonkabohne
3 Eßl. selbstgemachter Vanillezucker

Alle Zutaten in den 1,5 l SlowCooker füllen und gut verrühren. Ca. 2,5 Std. auf HIGH köcheln lassen. Fertig.

Dazu reichst du am besten Obst - bei mir: Safran-Vanille-Birnen


Beatrice 20.03.2015, 18.27 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Hallo und willkommen auf meinem Gedankensprudler. Seit 2002 fuehre ich dieses Blog, das prall gefuellt ist, mit allem was mir Freude bereitet, mich bewegt und inspiriert - frei nach dem Motto "Life is about using the whole box of crayons".


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