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Tag: kochen

Kreative Resteküche - Rezension

kreative RestekücheIch hinke etwas hinterher - bedingt durch meinen Umzug.
Meine letzte Bewerbung bei bloggdeinbuch.de gab ich für "Kreative Resteküche", erschienen bei der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, ab.
Inzwischen hab ich das Kochbuch unter die Lupe genommen bzw. am neuen, heimischen Herd ausprobiert.

Vorweg möchte ich noch erwähnen, dass alle Bücher der Verbraucherzentrale auf 100% Recyclingpapier gedruckt werden, was mir persönlich sehr sympathisch ist (auch wenn die Abbildungen darunter etwas leiden)

Auf 232 Seiten erfährt der willige Reste-Verwerter eine Menge über die kreative Resteküche.

In der Inhaltsbeschreibung liest sich das wie folgt:

Liebevoll Kochen mit Resten!
Das Wegwerfen von Lebensmitteln ist für viele Menschen mit einem unguten Gefühl verbunden. Und das zu Recht: Mit jedem weggeworfenen Lebensmittel ist auch ein Verbrauch von Energie, Wasser und anderen Rohstoffen verbunden. Im Durchschnitt werden pro Jahr im privaten Haushalt rund 82 Kilogramm pro Person weggeworfen; über die Hälfte ist vermeidbar. Das Wegwerfen von - oft noch gar nicht verdorbenen - Nahrungsmitteln gehört leider bei uns zum Alltag. Doch, was tun mit all den Lebensmitteln, die übrig bleiben? Aufwärmen, ein Ei drüber schlagen, wegwerfen? Es geht auch genussfreudiger und kreativer. Dieses Koch- und Nachschlagebuch liefert Anregungen in Hülle und Fülle. Denn das Variieren in der Küche macht Spaß und bietet jede Menge Abwechslung - und das Kochen mit Resten ist einfach, schnell und günstig!
- Ruck-zuck verwerten:
Praktische Tabellen liefern auf einen Blick Ideen für die kreative Verwendung der vorhandenen Zutaten
- Zusammenbringen, was zusammen passt:
Gemüse, Kräuter, Gewürze, Fleisch und Co.
- Vom Rest zum Rezept:
Viele leckere Rezepte mit Angabe der benötigten Reste
Klug planen:
Einkauf, Vorratshaltung, Haltbarmachen


Ich weiß nicht, wie das bei euch so ist, aber ich bin tatsächlich noch geprägt von den Generationen, die gewusst haben, wie man mit Resten umgeht. Der Generation, die so gut wie nichts weggeworfen hat und so gut es geht, alles verwertet hat. Meine Omas und Großtanten konnten das mit Bravour. Natürlich wurde das an die Mütter weitergegeben und in Kombination hab ich doch einiges davon mitbekommen und versuche möglichst wenig wegzuwerfen, was in meinen Schränken und im Kühlschrank bevorratet ist.

Erschreckend ist schon, dass in den Privathaushalten pro Jahr/Person im Durchschnitt 82 kg Lebensmittel den Weg in den Müll finden. Oft reicht es ja schon, dass das Haltbarkeitsdatum überschritten ist und man sich nicht mehr traut das Lebensmittel noch zu verwenden. Erschreckt dich das ebenfalls, wie mich? Früher hat man immer noch gesagt "Woanders auf der Welt, würde sich jemand über das Essen freuen!" "Woanders sterben Kinder, weil sie nichts zum Essen haben - also iss"! Vielleicht sind diese Sprüche ein wenig rüde, aber man war sich doch viel bewusster um die Wertigkeit der Lebensmittel. In der Hülle und Fülle des Angebots übersehen wir das heutzutage vielleicht schon mal ganz gerne.

Wie mir scheint, ist aber wieder etwas Bewegung in die bewusste Vorratshaltung und dem bewussteren Umgang mit Lebensmittel gekommen und deswegen finde ich zur Unterstützung das Buch "Kreative Resteküche" begrüssenswert.  Mir hat es jetzt schon viele gute Informationen geliefert.

Das Buch kann anhand von vier Ansätzen zur Hilfe genommen werden:
Es werden Basisinformationen zum restefreundlichen Kochen geliefert. Kreativ ist das Schlagwort, das sich durch das Buch zieht. Etwas Mut zu kombinieren mit dem Buch als Hilfestellung. Auch Sonderfälle werden dabei behandelt - denn was ist mit der Saison-Küche, wie der Weihnachtsbäckerei und den offenen Packungen an Nüssen und anderen Backzutaten. Oder was tun, wenn der Garten überquillt an Obst und Gemüse - wohin damit?

In einem zweiten Bereich findet man in großzügig angelegten Tabellen die Resteverwertung von A bis Z aufgegliedert. Die Tabellen liefern den zu verwertenden Rest,  eine Ruck-Zuck-Verwertungsidee, bunte Rezeptideen und die Info, wo das Rezept in aller Ausführlichkeit im Buch zu finden ist. Bei der Ruck-Zuck-Verwertung werden wertvolle Informationen eingebracht, wie man den Rest sinnvoll und schmackhaft auf den Teller bringt und womit kombiniert werden kann.

Im dritten Bereich des Buches finden sich 80 Rezepte. Eine gute Auswahl die sich noch einmal untergliedert z.b. in Müsli, belegte Brote und Snacks, oder Suppen, oder Pfannengerichte, Ofengerichte u.s.w.
Besonders gut gefallen mir die Tipps, die auf allen Seiten zu finden sind und somit weitere wertvolle Infos zur Aufbewahrung, zur Verwertung und Anwendung liefern.

Der vierte und letzte Bereich behandelt den Punkt, der für mich der Ausgangspunkt dieses Themas ist: die Einkaufsplanung.
Überlegt und geplant eingekauft spart Zeit und Geld und vor allem beugt es den Resten vor. Das Buch "Kreative Restküche" behandelt einmal die Einkaufsplanung und auch die Vorratshaltung in diesem vierten Ansatz. Und auch wenn man schon ein paar Jahre länger in der Küche steht ist eine Auffrischung von Kenntnissen prima.

Erwähnen will ich auch noch den die Seiten zu den Obst- und Gemüsesaisonen. Es wird  ja immer wieder empfohlen saisonales Obst und Gemüse zu verwenden.

Mein Fazit: Ein Buch, das echte Hilfestellung bietet und mit einem guten Konzept daher kommt.
Wertung: 5 von 5 Sternen

Erschienen ist das Buch bei der "Verbrauchzentrale" und kann hier für 9,90 Euro in der 2. Auflage bestellt werden.

Beatrice 02.10.2013, 11.16 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Ofentomatensosse nach Tim Mälzer

Bei Frau Waldspecht bin ich auf den Geschmack gekommen, die Ofentomatensosse von Tim Mälzer nach zu kochen.
Irgendwie bin ich zwischen den Jahren andernortens gewesen (was die Eigenfabrikation von Konserven etc. anbelangt), denn eigentlich hab ich immer schon gerne gekocht, gerne ausprobiert und experimentiert. Das alles ist über Jahre "verschütt gegangen", doch nun hab ich den Spaß daran wieder gefunden, wie man in der letzten Zeit sicher feststellen konnte ;-)

Und nun wurde das Sösschen ausprobiert.

Ofentomatensosse

Lt. Rezept werden 10 Strauchtomaten erst einmal vom Strunk befreit und dann halbiert auf ein Backblech gesetzt. Das Backblech wird vorher mit Zucker bestreut. Ich hab dafür ca. 1 Eßl. Zucker verwendet.

Ofentomatensosse

Den Ofen auf gut 240 Grad, oberste Schiene -> Grillfunktion einstellen und die Tomaten ordentlich brutzeln lassen. Die Haut darf gebräunt werden.



Wenn die Tomaten nach ca. 10 - 15 Minuten fertig sind, aus dem Ofen nehmen und die Haut abziehen. Herrlich, wie einfach das geht! Vor allem die wirklich gut gebräunten lassen sich so ganz einfach enthäuten.

Ofentomatensosse

In der Zwischenzeit hab ich schon ein paar Zehen Knoblauch in dünne Scheiben geschnitten. Leider hab ich keinen frischen Thymian bekommen und hab auf den getrockneten zurückgegriffen. Die gehäuteten Tomaten werden mit einer Gabel zerdrückt und mit Salz, Pfeffer, dem Knoblauch, und Thymian bestreut. Abschließend kommen noch 3 Eßl Olivenöl dazu. Das Ganze kommt nun noch einmal für gut 15 Minuten (mittlere Schiene bei 220 Grad) in den Ofen.

Ofentomatensosse

Die Sosse entweder gleich zusammen mit Pasta servieren oder noch heiß in Gläser füllen. Lt. Tim Mälzer hält sich die Sosse ein paar Monate, wenn man sie im Glas mit Olivenöl bedeckt.
Ich werde wohl noch ein paar Gläser vorbereiten - dann mit frischem Thymian. Die Tomatenzeit muss genutzt werden :-)

Beatrice 11.08.2013, 16.45 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Butterschmalz herstellen

Aus Kindertagen kenne ich Butterschmalz vorzugsweise aus Omas und Großtantes Küche. Beide haben eigentlich so gut wie alles damit gebrutzelt und Butterschmalz auch selbst hergestellt. Genau aus dem Grund haben Omas und Großtantes Küchenzaubereien sicherlich auch immer so gut geschmeckt ;-). Aus "Figurgründen" hab ich meine Vorliebe für Butter und Butterschmalz eingeschränkt. Mit SlowCarb verliert Fett den negativen Charakter in der Ernährung. Seit ich auf die schnellen Kohlehydrate verzichte nehme ich ab und dabei verwende ich zum Braten wieder regelmässig Butter und auch Butterschmalz. Es wird sogar empfohlen.

Butterschmalz wird aus Butter gewonnen. Dabei werden Wasser, Milcheiweiß und Milchzucker entfernt. Das Ergebnis ist Butter-Reinfett.

Letzte Woche hab ich mir mein eigenes Butterschmalz geköchelt.

Hier schmilzt gerade Kerrygold im Topf. Ich werde mich beim nächsten Mal evtl. für ein einheimisches Produkt wie Andechser Bio-Butter entscheiden.

Butterschmalz herstellen

Nachdem die Butter geschmolzen ist, lässt man sie einmal aufkochen. Den Topf zwischendurch ein wenig hin und herrütteln, damit die Butter nicht anbräunt. Nicht umrühren. Wenn die Butter aufgekocht ist, die Temperatur etwas runterdrehen und leise vor sich hin köcheln lassen. Die weiteren Schritte werden nun unterschiedlich durchgeführt. Die einen schöpfen den Schaum immer wieder ab, oder man lässt die Butter einfach 30 - 40 Minuten weiterköcheln, bis man auf den Boden des Topf gucken kann - bis die Butter geklärt ist.

Butterschmalz herstellen

Die geklärte Butter hab ich dann durch ein feines Passiertuch (bei Amazon) gegossen (es gibt bestimmt auch noch andere Möglichkeiten). Das flüssige Butterschmalz auskühlen lassen und dann ab in den Kühlschrank.

Butterschmalz herstellen

Butterschmalz hält sich gekühlt einige Monate - zum Braten und Brutzeln ist Butterschmalz geschmacklich einfach unübertrefflich.

Butterschmalz herstellen

Beatrice 11.07.2013, 23.28 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Immer wieder sonntags...

... sangen damals Cindy und Bert. Der Inhalt bezog sich nicht aufs Kuchen backen und Essen geniessen, das tut aber mein Beitrag ;-)

Heute wars also wieder mal so weit: Backen und Feines zubereiten.

Beim Backen hab ich es mir heute ein wenig leichter gemacht und die Fertigmischung "CremeCheese CupCakes" verwendet. Ich meine, bei LIDL gab es diese Fertigmischung. Die Produktbilder sahen fein aus und ich muss sagen: das Resultat ist nicht enttäuschend. Und nein, ich schäme mich nicht dafür ;-) Das darf schon mal.

CupCakes

Für das Topping wurde eine Puderzuckermischung mit etwas Butter und Frischkäse verrührt. Zum beigelegten Deko (brauner Zucker) hab ich noch Haselnuss-Krokant dazu gemischt. Das Ergebnis wurde von uns als LECKER abgesegnet :-)

Cupcakes

Nachdem das mit den Küchelchen ja so easy war, hatte ich noch Lust auf Eis, was aber auch dem neuen Küchengerät geschuldet war. Ich hab mir einen Blender gekauft und der muss nun ausgiebig getestet werden. Mehr dazu auf meinem Fitnessblog.

NektarineneisNektarinen-Buttermilch-Eis
ca. 300 g Nektarinen
80 g Puderzucker
1 Eßl. Zitronensaft
1 Päckchen Vanillezucker
etwas Vanille aus der Mühle
250 ml Buttermilch

Zubereitung:

Die Nektarinen waschen und trocknen.
Halbieren und den Stein entfernen. Vierteln und in den Blender damit und mit dem Zitronensaft begießen. Der Blender durfte nun schon seines Amtes walten: Erst einmal sachte starten um etwas Vorarbeiten zu leisten und dann stückweise bis zur höchsten Stufe schalten.

Puderzucker, Vanillezucker und Vanille aus der Mühle mischen und zum Nektarinenmus in den Blender geben und die Buttermilch dazu schütten.

Das Ganze nun im SlowModus verrühren lassen.
Das Gemisch hab ich abschließend durch ein Sieb in den Eisbehälter gestrichen. Eismaschine einschalten und nach gut 30 - 40 Minuten war unser Leckerschmecker-Eis fertig und ein feines Nachmittag-Dessert ebenfalls. Beides ist gut gelungen :-)

Nektarineneis

Beatrice 30.06.2013, 17.01 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Holunderblüten-Sirup

Das Modegetränk HUGO ist bei mir relativ spät angekommen. Ich hab mal nachgelesen und ich staune, dass es dieses Mixgetränk schon seit 2005 gibt. Ursprüglich wird Hugo mit Prosecco und Zitronenmelissesirup, Minzblätter, einem Spritzer Soda plus Eiswürfel zusammengerührt. Mit dem Sommer 2010 ist der Hugo richtig populär geworden und wird auch mit Holunderblütensirup gemixt. Da ich eher selten Alkoholisches trinke ist der Hugo an mir vorübergezogen ;-) (aber natürlich hab ich inzwischen auch schon angetestet, ob ich dieses Mixgetränk mag)

Der Holunderblütensirup hat mich dieses Jahr magisch angezogen - nicht nur wegen Hugo, sondern auch für die geschmackliche Untermalung von Desserts in jeglicher Form. Nebenbei entwickel ich immer mehr Freude an Selbstgemachten. Wahrscheinlich werde ich auch noch irgendwann bei "Post aus meiner Küche" mitmachen. Ich seh das schon kommen.

Die Herstellung des Sirup ist denkbar unkompliziert:
Ein paar hübsche Flaschen, Holunderblüten-Dolden, Zucker, Zitronen und Orangen, Wasser.
Ich hab auf die Verwendung von Ascorbinsäure (reines Vitamin C) verzichtet.

Aus unserem Wäldchen hab ich ca. 20 - 30 Holunderblüten-Dolden mitgebracht. Am besten geht man bei sonnigem Wetter am späten Vormittag zum Ernten (wegen der Aromaentfaltung). Man sollte darauf achten, dass man sich Sträucher aussucht, die ab von einer Strasse stehen. Ich hab mir eine Baumwolltasche mitgenommen, empfehlenswert ist aber auch ein Korb. Zuhause hab ich die Blüten vorsichtig ausgeschüttelt und von den groben Stängeln befreit. Man kann die Blüten zusätzlich noch kurz in kaltes Wasser legen, auf einem Küchenpapier abtropfen und dann auf einem Kuchengitter oder Backofenrost trocknen lassen.

Holunderblüten

Nach dem Putzen der Blüten, hab ich 1 l Wasser, 800 g Zucker, den Saft von 2 Zitronen (die Zitronenhälften noch mit in den Topf) aufkochen lassen. Der Zucker sollte aufgelöst sein und man kann das Ganze ein wenig einkochen lassen. 1 Zitrone und 1 Orange in Scheiben schneiden. Die Blütendolden schichtweise mit den Zitronen- und Orangenscheiben in einen großen, verschließbaren Behälter füllen. Am Schluss mit dem heißen Zitronen-Wasser-Zuckergemisch aufgiessen (sollte nicht mehr kochen). Das Gefäß verschliessen und einige Tage stehen lassen. Ich hab jeden Tag einmal umgerührt.



5 Tage später. Es geht ans Abfüllen. Den Sirup hab ich durch ein Küchenhandtuch in ein anderes Gefäß abgegossen und Blüten und Fruchtscheiben gut ausgedrückt. Meine Flaschen sind vor dem Befüllen mit kochendem Wasser aufgefüllt worden um sie kurz zu steriliseren. Dann hab ich den Sirup mit einem Trichter in die Flaschen abgefüllt.



Gut verschlossen kann der Sirup einige Monate gelagert werden. Die geöffnete Flasche sollte im Kühlschrank stehen und in kurzer Zeit aufgebraucht werden.
Selbst gemachte Limonade, Joghurt- und Quarkspeisen uvm. freut euch auf meinen Holunderblütensirup :-))

Ach ja - und Hugo wird nun auch nochmal getestet:

Das Mischungsverhätnis ist 1:1 bis 1:2 - das entscheidet der Geschmack.
Angerührt wird in einem Weinglas. Zum Prosecco gibt man ca. 2cl Holundersirup, dekoriert mit frischen Minzblättern und die Scheibe Limette oder Zitrone macht sich auch gut dabei. Für das Gut-gekühlt sorgen Eiswürfel. Wohl bekomm`s! :-)




Ein fleissiges Helferlein:

Beatrice 26.06.2013, 18.57 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Himbeer-Joghurt-Törtchen

Inzwischen ist der Sonntag nicht nur mein Genuß- sondern auch mein Backtag. Sinnesfreuden sind das! Ich staune, wie sich das Bewußtsein verändert. Es gibt eben nicht mehr alles jeden Tag, wie man das so gewöhnt ist, sondern nur an einem ganz besonderen Tag. Die Wertschätzung steigt und ich kann verstehen, wie gut sich das früher anfühlen musste, als es noch nicht diesen Überfluss gab (und auch heute noch in anderen Ländern nicht gibt). Bonbon-Tage sind das!

Aber zu meinen Sonntagsküchlein - es gab Himbeer-Joghurt-Törtchen. Das Rezept hab ich bei Eatsmarter (Link zum Rezept) entdeckt und kann von dort abgeholt werden.

Himbeeren

Lt. Rezept sollten "Ausstechformen" mit 10 cm Durchmesser verwendet werden. Ich hab mich für 8 cm Durchmesser entschieden und konnte meine Servierringe zum Einsatz bringen. Ich hab das Rezept ausserdem halbiert. Für 2 Personen konnte ich ein üppiges Ergebnis erzielen ;-)

Joghurt-Himbeer-Törtchen

Beim Ausstechen der 8cm-Teigplatten blieben einige Teigreste, die ich mit runden Keksstecherl aufgearbeitet habe. Die Mini-Teigplatten hab ich in Muffinförmchen gelegt und wie die Original-Törtchen belegt und mit der Creme aufgefüllt. Nach 2-3 Stunden Kühlzeit werden die Törtchen mit weißer Schokolade "beraspelt" und da ich die Pistazien vergessen habe, gabs als Alternative Limetten-Raspel.

Joghurt-Himbeer-Törtchen

Ich kann die Törtchen absolut empfehlen. Sie sind fruchtig frisch und herrlich leicht. Für die Creme wird Limettensaft und -schale verwendet und das ergibt einen tollen frischen Geschmack des Sahne-Joghurt-Gemischs. Abwandlungen mit anderen Beeren kann ich mir sehr gut vorstellen.

Beatrice 26.06.2013, 12.56 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Salted Triple Caramel CupCakes

Sonntag ist mein "ich darf alles essen-Tag" und nun tobe ich mich eben an diesem Tag mit meinem Spaß am Backen aus. Das lässt sich wunderbar mit dem Auffüllen von Kohlehydraten der schnellen Art verbinden :-)

Für die Supersüßen unter uns sind die CupCakes mit dem feinen Arbeitstitel "Salted Triple Caramel CupCakes" ein echtes Highlight. Dreifach Caramel!! Und dann dieser leicht salzige Touch, der dieser Süßexplosion noch einen drauf setzt - ach, ich weiß gar nicht wie ich das beschreiben soll. Mögt ihr Laugenbrezn (die auch etwas gesalzen sind)? Laugenbrezn, Butter und Honig drauf.. genau so, nur dreimal so heftig ;-) und in Karamell!!

Das Rezept findet ihr bei Sallys Baking Addiction
Gut ist es, wenn ihr mit Cups und Sticks und ähnlichen Maßeinheiten umgehen könnt (falls ihr diesen Zuckerschock nachbacken mögt) Evtl. reiche ich das Rezept in übersetzter Form nach - ich frage mal an, ob ich das darf.

Und nun: nomnomnom







Beatrice 16.06.2013, 16.16 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Erdbeertörtchen mit Schokocrossieboden

mein lecker kochbuchMeinen anvisierten Sonntagsplan, "Erdbeertörtchen mit Schokocrossieboden" für den Kaffeetisch zu zaubern, hab ich ausgeführt. Hach ja. Zum einen habe ich nun einen Zuckerschock und zum anderen ist es doch jeden Sonntag fein, keine Gedanken an die Zuckerzufuhr zu verschwenden. ;-)

Via Facebook hab ich von der lecker.de-App fürs iPad gelesen: Mein LECKER Kochbuch (Vorschau bei Apple iTunes online) Die App ist kostenlos und bringt 100 Rezepte aus verschiedenen Food-Kategorien mit. Die Aufmachung ist wirklich sehr ansprechend und muss unbedingt lobend erwähnt werden. Die Bilder der Gerichte/Rezepte sind klasse und machen gleich schon richtig Appetit aufs Nachkochen.
Ein paar Features: Die Zutaten der Rezepte können auf einen Einkaufszettel geschickt werden (okay, mit dem iPad war ich nun noch nie einkaufen) und es gib eine Kochmodus-Ansicht -> große Schrift, kein Drumherum-Zeugsl. Damit ist das Ablesen beim Kochen einfacher. Weiter ist ein Veggie-Button vorhanden, der als Filter dient. Wem die 100 Rezepte nicht ausreichen, kauft sich die Ausgaben der Zeitschrift LECKER als ePaper (inApp-Kauf) und bekommt damit gleich einen ganzen Schwung neuer Rezepte in sein Kochbuch geschubst. Die Hefte als ePaper kosten ab 2,69 Euro. Sonderhefte sind teuerer. Es ist ausserdem möglich ein Abo abzuschliessen - wahlweise über 6 oder 12 Monate. Die Abwicklung der Bezahlung bzw. Kündigung erfolgt jeweils über iTunes.

Erdbeertörtchen mit weißem Schokocrossieboden

Erdbeertörtchen

Erdbeertörtchen

Erdbeertörtchen

Das Ergebnis sieht ja soweit fein aus ;-)
Mecker gibt es von mir für die Angaben beim Rezept: 4 Blatt Gelatine kann viel heißen - sinds die langen, sinds die kurzen oder vll. wäre eine Angabe zur Flüssigkeitsmenge prima. Für mich als Selten-Gelatine-Verwenderin wäre eine genauere Angabe gut gewesen. Ich will ja nicht erst noch zum Rechnen anfangen. (ja, bequem, ich weiß) Mein Quark/Sahne/Mascarpone-Gemisch wollte und wollte nicht fest werden. Demnach musste ich mich beim Fotografieren ziemlich beeilen, damit mir nicht alles vom Crossie-Boden rutscht ;-)

Und sonst: empfehlenswerte App!

Beatrice 09.06.2013, 15.47 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Genuß pur - und alles erlaubt

Das war heute ein leckerer, rustikaler Grillabend. Ich bin satt und zufrieden und hab mich mindestens 5x für meine gute Idee (zu grillen) gelobt - mindestens! ;)
Premiere hatten heute die Süßkartoffeln - als Pommes und Chips. Wow. Überzeugend lecker. Man muss sie kaum würzen, denn sie bringen einen tollen Eigenschmack mit. Den Mairettich hab ich nur gesalzen und mit Schnittlauch angehübscht. Den Tomatensalat gabs heute mal ganz nach Vattern-Art: Papa mag ihn gerne mit viel Zwiebeln. Nun denn :-) Papa, in Gedanken an dich. Die Avocadocreme (oder auch Guacamole) wurde mit Zitrone, Salz und Pfeffer, etwas Knoblauch und Frühlingszwiebeln erweitert. Sie ist aktuell mein spezieller Favorit und ausserdem ein Turbo beim Abnehmen.

Grillabend mit Steak

Beatrice 08.06.2013, 20.34 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Ich erlaube mir

Mein Beitrag würde eigentlich ganz gut zu meinem Fitnessblog passen, aber da der Inhalt sehr Bea-umfassend ist, darf er sich im Gedankensprudler ein Plätzchen nehmen.

Vor ein paar Tagen - genau genommen vor 9 - erzählte mir meine Freundin, dass sich ihre Tochter "erlaubt" an ihrer Ernährung zu schrauben, um ein paar überschüssige Kilos ins Nirwana zu verschieben. Erfolgreich! Ich war natürlich neugierig und wollte wissen mit welchem Programm sie arbeitet - was sie denn macht. Die Lösung: Detlef D!Soost und sein 10 Weeks Body Change Programm. In der TV-Werbung hab ich das Programm zwar schon wahrgenommen, muss aber gestehen, dass ich mich nicht als Zielgruppe sah. Nach unserem Telefonat bin ich auf die Suche gegangen und hab mir die Infos dazu durchgelesen. Für die Teilnahme sind einmalig 79 Euro (bei Veröffentlichung dieses Beitrags) fällig. Auf der Seite kann man sich vorab kostenlose Infos zum Programm zusenden lassen.

79 Euro sind okay, wenn etwas funktioniert. Aber funktioniert, dass ich diverse Vorlieben meines Speiseplans streiche?
Ich musste auf jeden Fall schwer in mich gehen, denn ich bin
  • ein Brotesser; 
  • liebe Nudeln; 
  • liebe Marmelade und Honig auf mein Brot oder Brötchen; 
  • Käse und Konsorten gehören in mein tägliches Futteraufnahmeprogramm; 
  • Obst ist mir definitiv lieber als Gemüse
  • ab und an ein Bonbon oder ein Stück Schokolade hab ich auch gerne
  • UND ich bin KEIN Fleischesser!

Puuh... schaffe ich es, auf all das über 10 Wochen (erst einmal) zu verzichten? Mir zu ERLAUBEN all das aus meinem Ernährungsprogramm zu streichen? Halt, da ist doch dieser LOADTAG! Am sog. Loadtag darf ALLES was das Herz, der Magen, der Geist begehrt, gegessen werden. Der Loadtag findet 1x in der Woche statt und das widerrum bedeutet: es wird nicht komplett gestrichen, nur umsortiert!
Proteinreich ernähren und hungern verboten
heißt die Devise.


In sehr kurzer Zeit haben sich für mich vier wichtige - positive - Punkte herauskristalisiert:

  • kein Zählen von a) Kalorien und b) Punkten = Entspannt kochen
  • kein Streichen von Fetten = Butter ist Geschmacksträger und erlaubt
  • kein Gefühl von Hunger: wenn ein Rezept zu wenig erscheint, koch einfach mehr: es ist wichtig satt zu sein.
  • Es ist einfach nachzuvollziehen, was erlaubt ist

Seit 9 Tagen erlaube ich mir nun eine Umsortierung meiner Essgewohnheiten. Ich esse mehr Ei, Fisch und Fleisch - wobei Fisch und Ei den Vorzug haben - Wurstwaren sind ebenfalls okay. Ich konzentiere mich auf Hülsenfrüchte (als gesunden Kohlehydratlieferant) und mehr Gemüse. Ganz wichtig ist, dass die Ernährung trotzdem ausgewogen sein soll: Gemüse ist sehr wichtig! Auch Milchprodukte stehen auf der No-Go-Liste - allerdings gibt es auch die "erlaubten" Tage, dann wenn Sport angesagt ist. An Sporttagen ist ein Shake mit Obst genehmigt - oder eben am Loadtag.

Mit der Anmeldung hab ich einige PDFs zum Ausdrucken erhalten. Detlef D!Soost hat mich mit 2 unterhaltenden Videos beglückt, in denen ich erfahren habe, warum und wieso ich mich für ihn entscheiden soll und er kochte für mich ein leckeres Eier-Frühstück (es war tatsächlich lecker). Das Ganze ist nun keine neue Erfindung (meine ich). Herr Plate predigt schon eine Weile, dass Kohlehydrate am Abend wegbleiben sollen. In diversen Zeitschriften gab es auch immer wieder die ein oder andere Info dazu und ich glaube, es gibt noch ein paar andere Ernährungsumstellungs-Programme, die ebenfalls den bewussten Kohlehydrat-Verzehr probagieren.

Obwohl ich ein Kohlehydrate-Junkie bin, fällt es mir erstaunlicherweise leicht mit dem Body Change Programm klarzukommen. Und trotzdem: Als ich mit dem Start der Woche 2 weitere Rezepte bekommen habe, war meine Freude groß, denn es gab Brotersatz! Man sieht, ich bin gut programmiert.
Beim Brotersatz kommen Kichererbsenmehl, diverse Sämereien (wie Leinsamen, Sesam) Kerne und Nüsse (z.B. Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Mandeln) zum Einsatz.

Mein erstes Ersatzbrot - ein Karottenbrot, das ganz ohne Mehl und Ei auskommt. Selbst Kichererbsenmehl wird nur bei Bedarf verwendet.



Nach dem Brotbacken wurden Kichererbsen eingeweicht um Falafel fürs kommende Frühstück herzustellen. Heute morgen der Test: Ein paar Kügelchen Falafel mit Butter und zwei gekochte Eier. Satt! Übrigens auch ein Plusfaktor: die Hülsenfrüchte machen einfach satt.

Für Interessierte ein erstes Ergebnis in Sachen Abnahme: Tag 8 zeichnete sich mit einem Minus von 2,2 Kilo aus. Mir gefällt nicht nur das Minus, sondern auch das Minus der "Nach-dem-Verzehr-von-Kohlehydrate-Müdigkeit". Nach dem Essen bin ich kein bisschen müde, wie sonst. Vll. liegt es ja auch an etwas anderem, aber ich hab aktuell mehr Energie.


Nun fragt sich der ein oder andere "Und was ist mit Sport?"
Ja, der kommt natürlich auch vor im Body-Change-Programm. Die ersten zwei Wochen liegt das Hauptaugenmerk bei der Ernährung! Das kostet ja auch schon eine Menge Kraft und Aufmerksamkeit. Ab der 3. Woche startet dann das "Sport-Programm" mit 2 x 20 Minuten/Woche personal Coaching mit D!Soost. Ich bin schon sehr, sehr gespannt darauf. 2 x 20 Minuten klingt ziemlich entspannt, aber ob dem dann auch so ist, wird sich zeigen.

Ich bin sehr motiviert und seh mich nun auch wieder sportlich unterwegs im Wald. Wenn die Pfunde weiter purzeln wird ein Shopping anstehen (was ja ebenfalls eine sehr freudige Angelegenheit ist) Eine erste Belohnung hab ich mir schon vorausgewählt um mich noch ein wenig mehr zu motivieren: es wird eine neue Laufjacke geben. Da schlage ich doch gleich zwei Fliegen mit einer Klappe!

Kommende Beiträge zu diesem Thema werden in meinem Fitnessblog nachzulesen sein. Es wird ganz bestimmt noch das ein oder andere dazu zum Schreiben geben. Mein Fazit bis jetzt: Die Umsortierung macht mir Spaß, ich bin motiviert und voller Energie und ich seh echten Erfolg.

Beatrice 23.05.2013, 14.35 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Hallo und willkommen auf meinem Gedankensprudler. Seit 2002 fuehre ich dieses Blog, das prall gefuellt ist, mit allem was mir Freude bereitet, mich bewegt und inspiriert - frei nach dem Motto "Life is about using the whole box of crayons".


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