Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: kochen

Soulfood Apple-Crumble #29daysofblogging no.13

Aktuell leide ich an Entscheidungsschwierigkeiten was das Kochen betrifft. Wie gut, dass der volle Apfelkorb eine ganz klare Aussage traf: Mach was mit uns! Ich konnte es förmlich hören. Was geht schnell und passt zu einem kalten Tag? "Apple Crumble" und Vanillesosse ;-) . Yummy! Mit viel Zimt, Tonkabohne und Vanille... Soulfood pur.

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Beatrice 13.02.2016, 19.36 | (5/5) Kommentare (RSS) | TB | PL

Rettich-Salat

In meiner Bio-Gemüsekiste lag wieder einmal ein schwarzer Rettich  - zurecht, denn er gehört zu den Wintergemüsen und ist ab ca. Oktober zu bekommen. Rettich ist ein richtig gesundes Gemüse, da es kaum Kalorien und Fett enthält. Aber da ist noch mehr: die enthaltenden Senföle tun der Leber, Galle und Verdauung gut und als Hustenmittel wird der Rettich bzw. sein Saft schon seit Jahrhunderten eingesetzt. 

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Beatrice 27.01.2016, 14.22 | (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Caramel-Fudge


Ich bin der totale Karamell-Junkie und so wurde es auch Zeit, dass ich mich mal um die Herstellung von Caramel-Fudge kümmere. 

Ich hab also gestern dieses sündige Zeug produziert. 

Welch ein Duft in meiner Küche! 

Nachdem alles gerührt, geköchelt und soweit fertig war, hab ich die Creme in eine rechteckige Form gegossen und über Nacht kühl gestellt.  Heute morgen konnte ich diese feine Leckerei dann in mundgerechte Stückchen schneiden. Randstücke musste ich beiseite nehmen. Es gab nicht sonderlich viel Verschnitt - happy me - ich sags euch, es ist so so so lecker. Um mich ja keiner Versuchung auszusetzen, hab ich auch alles sofort eingetütet und mit Zetterl und Glöckchen behängt. 

Das Rezept ist keine eigene Erfindung - ihr findet es hier (Rezeptwelt zum Thermomix). 
Hat man keinen Thermomix, nimmt man eben, wie üblich, Topf bzw. Pfanne. Oder ihr schaut mal bei herzbotschaft hier vorbei, sie hat auch ein schönes Rezept für Soft-Karamells. Für jeden Karamell-Liebhaber ist so ein kleines Beutelchen Fudge einfach eine herrliche Sünde.

Ich überlege noch, ob ich nun alle Beutelchen verschenke, oder mir eines davon behalte ... sie sind schon sehr sehr sündig. ;-)






Beatrice 17.12.2015, 23.36 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Wenn ein Löffelchen voll Apfelmus...

.. bittre Medizin versüßt, ja Medizin versüßt. Medizin versüßt... Halt stopp - das heißt ja eigentlich "wenn ein Löffelchen voll Zucker...." ;-) Hier findest du das zauberhafte Liedchen aus Mary Poppins. Ja, wie komme ich nur auf diesen Titel? Ich habe mich geärgert und das nun schon mehrmals wegen einer Sache, die sich hartnäckiger gestaltet als mir das lieb ist. Hm. Aber davon ein Stück weiter unten. Ich beginne mit dem angenehmen Anteil des Beitrags. Dem Apfelmus und was das Kleinstadtleben zauberhaftes bereithält und ich so mag...




Nein, natürlich hält es nicht unbedingt Apfelmus gegen bittre Medizin bereit, aber irgendwie doch. 
Von vorne. 
Ich war gestern zu einer Geschäftseröffnung in der Altstadt und verplauderte mich. Als ich den Heimweg antreten wollte, fiel mir ein, dass ich ja noch Apfelmus kaufen wollte um einen Kuchen zu backen. Ich war schon ein paar Meter am Obst- und Gemüseladen vorbei, winkte und grüßte dabei noch dem Inhaber, der gerade dabei war seinen Laden abzuschließen, als mir in den Kopf schoss "Apfelmus schmeckt doch am besten selbst gemacht!". 
Ich wagte es.
Ich fragte, ob ich eventuell noch ein paar Äpfel bekommen könnte. Hach ja, und ich konnte. Ich erklärte, dass ich gerne Apfelmus machen möchte, bekam die Empfehlung Gravensteiner und mir wurde eine Tüte davon überreicht. Mit dem Hinweis, ich möge sie beim nächsten Mal bezahlen. Nun sagt mal selbst, das fühlt sich doch einfach nur gut an. Das bedeutet Vertrauen, man kennt sich, das ist Kundenservice und das bekommt man eben nicht überall. 

DAS liebe ich am Kleinstadtleben.

Wartest du noch auf die bittre Medizin? Geduld. ;-) Erst noch das Rezept für das Apfelmus. Yummy! 

"Zimtvanniligtonkalauwarmes Apfelmus" - du musst das probieren!


Apfelmus


Vorbereitung: 10 Minuten
Kochzeit: ca. 20 Minuten
Gesamtzeit: 30 Minuten
Schwierigkeitsgrad: simpel

Zutaten:

  • 1 kg Äpfel (z.B. Gravensteiner)
  • 200 ml Wasser plus Bedarf
  • 1 Zitrone
  • braunen Zucker
  • 1 Teel. Zimt
  • etwas geriebene Vanille
  • 1/2 geriebene Tonkabohne

Zubereitung:

  1. Mit dem Apfelteiler die gewaschenen Äpfel teilen. Solltest du keinen Apfelteiler zur Verfügung haben, die Äpfel vierteln und das Kernhaus entfernen.
  2. Die Apfelstücke in einen großen Topf geben
  3. und 200 ml Wasser und
  4. Saft einer Zitrone dazu geben.
  5. Die Apfelstücke ca. 15 bis 20 Minuten köcheln lassen und darauf achten, dass nichts anbrennt. Ggf. etwas Wasser nachgiessen. Ich nehme lieber etwas weniger Wasser und fülle nach, damit das Apfelmus nicht zu flüssig wird.
  6. Wenn die Äpfel zerfallen und sich von der Schale lösen, gibst du alles in eine Flotte Lotte und passierst das Mus in eine große Schüssel. Hast du keine Flotte Lotte, nimmst du ein feinmaschiges Sieb.
  7. Nun noch alles mit Zucker, Zimt, Vanille und Tonka abschmecken. Ich hab beim Zucker keine Angaben zur Menge gemacht, denn der eine mag es süsser als der andere.

Zusammenfassung

Wie "grob" dein Apfelmus wird bestimmst du selbst. Je feinmaschiger das Sieb umso feiner natürlich das Apfelmus. Aber egal welche Konsistenz - selbstgemacht schmeckt es einfach nur megalecker!

Nachdem ich das Apfelmus etwas abkühlen habe lassen - natürlich musste ein Teil davon - lauwarm - in meinem Magen verschwinden - wollte ich mich ans Kuchen backen machen. 
An diesen supersaftigen Apfelmus-Joghurt-Guglhupf - gefunden bei Schokohimmel. Als ich den Titel gelesen habe, war klar, das ist meiner! 

Gerade als ich alle Zutaten vorbereitet hatte, krachte und polterte es und mein Gemüse purzelte und kugelte durch meine Küche. Mist. Und ich bin ziemlich erschrocken - zum Mist dazu.

Da war er nun, der Moment der bittren Medizin
Meine Etagere bestand nun aus zwei Teilen. 
Erst vor kurzem bemerkte ich, dass die Schrauben, die die Stangen und Ebenen mit einander verbanden, sehr locker waren. Als ich mir das Ganze zu Gemüte führte, entdeckte ich, dass die mittlere Schraube leer dreht. 
Gelumpe, dachte ich mir. 
Nun rächte sich die Etagere wohl dafür, dass ich sie mit einem "Gelumpe" bedachte... :/ nicht nett. Ich hab fürs erste Superdupermegakleber verwendet und mir noch etwas zimtvanniligtonkalauwarmes Apfelmus gegönnt. Ich sagte doch eingangs "Wenn ein Löffelchen voll Apfelmus bittre Medizin versüßt, Medizin versüßt.."



Das war die Etagere gestern, nach dem Kleben. 
Heute schaue ich wieder auf zwei Teile :-( Tja, das bedeutet wohl den Gang zum Baumarkt, um ein paar ordentlich lange Schrauben zu bekommen. Bedarf hab ich mehrfach. Da wäre nämlich auch noch ein Regal, das beginnt, sich in Einzelteile aufzulösen. Wieder leer drehende Schrauben. 

Wie gut, dass es da noch den Kuchen gibt, den ich gestern sogar gebacken bekam ;-) 
Ich kann ihn nur empfehlen. Saftig ist er und sehr, sehr lecker! Er wirkt auch wie ein "Löffelchen voll Zucker...." 
Als Tipp: ich hab ein Puderzucker-Zimt-Gemisch zum Bestäuben des Kuchens genommen. Nur einen Hauch von Zimt - sehr stimmig zum Kuchen selbst. 




20.09.2015, 17.38 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Frozen Joghurt Caramel

Ich bin kein Eis-Esser! Das ist Fakt. Eine Kugel Eis und gut ist es .. ABER ich mochte immer schon und ganz besonders die Eissorte "Joghurt". Dieser leicht säuerliche Geschmack von Joghurt ist yummy. 
Frozen Joghurt ist also so ganz MEINS ;-) 

Zu Besuch bei Herrn Grün kocht hab ich dann vor kurzem das Rezept für einen Frozen Joghurt Karamell entdeckt und für mich ein wenig umgewandelt.  An dieser Stelle ein Dankeschön an Herrn Grün, dass ich das Rezept hier anbieten darf.

Frozen Joghurt ist super einfach herzustellen und schmeckt göttlich! Einzig, man sollte ihn unter der Prämisse herstellen, dass man ihn auch noch am selben Tag isst. Auf den Kristallteilchen herumzubeißen ist dann doch nicht so lecker, das passiert nämlich, wenn er (bei dieser Herstellung) über Nacht im Gefrierschrank bleibt.



Für mein Rezept habe ich Invertzuckersirup verwendet. Hier findest du das Rezept dazu.
Regelmässige Besucher wissen, ich bin ein Karamell-Junkie ;-) und ihr glaubt nicht, wie sehr ich mich gefreut habe, als ich diese Karamell-Stückchen entdeckt habe. In Hamburg haben wir eine Lieblings-Eisdiele in der ich IMMER einen Karamellbecher esse und dort werden diese Karamell-Stückchen auf der Sahne, der Soße verteilt und ich kann nie genug davon haben. Juhu und ich hab sie nun selbst gefunden - für meine eigenen Karamell-Eisbecher! Bzw. Frozen Joghurts. 



Griechischer Joghurt ist richtig lecker. Ich esse ihn besonders gerne mit Honig. Auf dem Bild rühre ich gerade den Invertzuckersirup ein.



Und noch Vanille dazu...



Die Creme wird in einer kleinen Auflaufform verteilt.



Und mit viel, viel Karamell beglückt!



Aber nun zum Rezept bei dem ich für die "Eiskugeln" als Beigabe Waffeln gereicht habe - das Rezept dazu gibt es ein Stückchen weiter unten:

Frozen Joghurt Caramel


Vorbereitung: 10 Minuten
Warte-/Ruhezeit: 3.5 Stunden
Kochzeit: 10 Minuten
Gesamtzeit: 4 Stunden
Anzahl/Stücke: 2 - 4

Zutaten:

  • 300 g Griechischer Joghurt
  • 200 g Sahne
  • 40 ml Invertzuckersirup
  • 1 Eßl. Puderzucker
  • Mark einer halben Vanilleschote
  • Karamellsoße
  • Karamell-Stückchen

Zubereitung:

  1. Joghurt mit dem Invertzuckersirup, Puderzucker und Vanille-Mark verrühren.
  2. Sahne schlagen und unterheben.
  3. Creme in ein flaches Gefäss geben und für eine Stunde ins Gefrierfach stellen.
  4. Nach einer Stunde einmal gut durchrühren und eine weitere Stunde ins Gefrierfach.
  5. Dann ziehst du mit dem Messerrücken ein paar Furchen und füllst sie mit flüssigem Karamell und den Karamellstückchen auf.
  6. Alles schön glatt streifen, mit Karamellsirup verzieren und weitere Karamell-Stückchen auf dem Eis verteilen.
  7. Das Ganze noch einmal für 1 -2 Stunden in den Gefrierschrank stellen.
  8. Vor dem Servieren kurz antauen und mit dem Eisportionierer Eiskugeln formen.
Anmerkung:Danke an Herr Grün kocht (Direktlink zum Rezept) für die Inspiration zu diesem Rezept, das ich leicht für mich abgewandelt habe.
 

Noch als Tipp für dich und falls du das Rezept für nur eine Person zubereiten magst. Nimm einfach von allem die Hälfte!



Nun aber zu den Waffeln, die beim Frozen Joghurt-Rezept zum Einsatz kamen...
Kannst du dir vorstellen, dass ich bisher kein Waffeleisen hatte? Ja, dem ist so. Ein Waffeleisen stand nun schon eine Weile auf meiner Wunschliste, nicht nur wegen der süssen Waffeln, sondern auch für deftige. Es gibt einige Rezepte aus der SlowCarb-Küche, für die ich ein Waffeleisen gebraucht hätte, aber keines hatte. Aber nun ist es bei mir eingezogen und besonders entzückend ist, dass es ein rosarotes Waffeleisen ist ;-) Es passt super in meine Küche. 


Meinen Frozen Joghurt Caramel sollte es als Nachtisch beim letzten Familiengrillen geben. Als "Unterlage" wollte ich Waffeln dazu reichen. 



Vanille-Waffeln


Vorbereitung: 10 Minuten
Warte-/Ruhezeit: 20 Minuten
Kochzeit: 10 Minuten
Gesamtzeit: 40 Minuten
Anzahl/Stücke: 4
Schwierigkeitsgrad: simpel

Zutaten:

  • 60 g Zucker
  • 1 Ei
  • 175 g Mehl
  • etwas abgeriebene Zitronenschale
  • 1 Eßl. selbst gemachter Vanillezucker
  • 1 Eßl Vanille-Extract
  • halbe Prise Salz
  • 75 ml Milch
  • 1 Teel. Backpulver
  • bei Bedarf etwas lauwarmes Wasser
  • Zimt und Zucker

Zubereitung:

  1. Butter, Zucker, Zitronenschale, Vanillezucker und Vanille-Extract schaumig rühren.
  2. Das Ei unterschlagen.
  3. Mehl und Backpulver mischen und im Wechsel mit der Milch zur Teigmasse rühren.
  4. Bei Bedarf etwas Wasser zugeben, so dass ein dickflüssiger Teig entsteht.
  5. 20 Minuten ruhen lassen.
  6. Noch einmal durchrühren und im gefetteten und vorgeheiztem Waffeleisen backen.
  7. Noch heiß in Zimt und Zucker wälzen.

Zusammenfassung

Schnell gemacht und immer lecker!




Beatrice 15.08.2015, 13.28 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Invertzuckersirup

Obwohl ich nun nicht die große Eisesserin bin, hab ich ab und an Lust darauf, Eis zuzubereiten. Auf einem der vielen Foodblogs, die ich gerne lese, bin ich auf den Invertzuckersirup gestossen. Dieser ist sehr gut für die Eiszubereitung geeignet, da beim Gefrieren weniger Eiskristalle produziert werden. Das Eis wird einfach cremiger. Du tauschst dabei einfach einen Teil der Zuckermenge gegen den Sirup aus.

Bei diesem Jahrhundertsommer lohnt sich die Eisproduktion, wobei mein Favorit Frozen Joghurt ist. Die Zubereitung ist relativ einfach und schmeckt göttlich. 

Invertzuckersirup


Vorbereitung: 10 Minuten
Kochzeit: ca. 2 Stunden
Gesamtzeit: 2 Stunden 10 Minuten
Schwierigkeitsgrad: normal

Zutaten:

  • 500 g Zucker
  • 250 ml Wasser
  • 1/2 Teel . Natron
  • 1/2 gestrichener Teel . Zitronensäure

Zubereitung:

  1. Zucker, Wasser und die Zitronensäure in einem großen Topf verrühren.
  2. Bei kleinster Stufe über ca. 1 1/2 - 2 Stunden erhitzen
  3. Halte die Flüssigkeit bei ca. 80 Grad!
  4. Den fertigen Invertzucker von der heißen Platte ziehen.
  5. Etwas stehen lassen und dann das Natron vorsichtig einrühren, da es stark schäumt und deswegen auch der große Topf sehr wichtig ist.
  6. Fülle die Flüssigkeit in heiße, sterilisierte Flaschen ab.
  7. Du kannst den Invertzuckersirup, verschlossen, über mehrere Monate aufbewahren.

Zusammenfassung

Bestens für jedes Eis geeignet.


Beatrice 15.08.2015, 13.27 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Every year the same procedure: Ofentomatensoße

Juhuu es ist wieder soweit. 
Tomaten schmecken nach Tomaten und ich kann wieder Ofentomatensoße nach Tim Mälzer (Rezept bei Tim Mälzer) einkochen. Ich mach das nun das dritte Jahr in Folge und bin immer ganz traurig, wenn ich meinen Vorrat aufgebraucht habe. Also neu dimensionieren. Man braucht schon ein paar mehr Tomaten um ein paar Gläser von dieser leckeren Soße zu bekommen, aber es lohnt sich!


Rot ist doch eindeutig eine Sommerfarbe - das beginnt mit den Erdbeeren, da sind die Tomaten und nicht vergessen, die Wassermelone ... 



Ich liebe ja die Mason Jars und hab mir ein paar Gläser während meines USA-Urlaubs gekauft und mitgebracht. Wie man sehen kann, hab ich noch einige Gläser, die befüllt werden können. Habt ihr bevorzugte Einmachgläser?  Müssen sie "nur" ihren Zweck erfüllen oder sollen sie auch noch hübsch aussehen? Bei Pinterest kann man sich eine Menge an Ideen zu den Mason Jars holen - nicht nur zum Einkochen - und klar, dass ich mir ein Board "Mason Jars" angelegt habe.
Die Gläser von Weck mag ich übrigens auch sehr gerne und man kann sie vielseitig einsetzen. Inspirierend ist die Zeitschrift von Weck "LandJournal", die ich mir immer wieder einmal kaufe. 
Übrigens ist bei uns im Städtchen am Freitag "Markt-Tag" - das heißt, Tomatenkauf für leckere Tomatenofensoße :-) Mögen die Gläser sich füllen.




Beatrice 11.08.2015, 22.08 | (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL

Pastell-Küsschen

Vorgestern war mir nach hausgemachter Majo (später hier zu finden). Major und Süsskram, was für ein Kontrastprogramm - vor allem, weil ich ja während der Woche nach wie vor auf schnelle Kohlehydrate verzichte. Naja, bis auf letzte Woche ;-) Gut ist, dass ich normalerweise recht schnell wieder beim Konzept bin. Aber zurück zur Major und dem Umstand, dass dabei immer Eiweiß übrig bleibt. Wegwerfen ist nicht! Also was tun? Ich wollte schon seit einer Weile Baissegebäck herstellen und so sind es nun Pastell-Küsschen geworden, die ich auch als Geschenk verwenden kann.

 

Weil ich heute noch ein Kaffeedate mit meiner Freundin habe, hab ich heute morgen schon verpackt. Ich denke, sie wird sich darüber freuen. 



Die Herstellung ist relativ simple, wie du am Rezept und der Anleitung sehen kannst. 



Pastell-Küsschen


Vorbereitung: 15 Minuten
Warte-/Ruhezeit: 1 Stunde
Kochzeit: 50 - 60 Minuten
Gesamtzeit: 2 Stunden 15 Minuten
Anzahl/Stücke: 60 - 70
Schwierigkeitsgrad: normal

Zutaten:

  • 80 g Eiweiß (2 Eier M)
  • 120 g feinen Zucker
  • Speisefarben in rot, grün, gelb

Zubereitung:

  1. Heize den Backofen auf 150 Grad Umluft vor.
  2. Das Eiweiß in einer Schüssel steif schlagen und löffelweise den Zucker unterrühren bis alles gut vermengt ist. Die Masse sollte sehr stabil und fest sein.
  3. Die Eiweißzuckermasse auf drei Schüsseln aufteilen.
  4. Falls du auch weiße Küsschen haben möchtest, verteile die Masse auf drei zusätzliche Schüsseln und bewahre dir einen Rest.
  5. Nun die Speisefarben in die Eiweißmasse einrühren. Nicht zu viel davon verwenden, damit der Pastellton erhalten bleibt.
  6. Fülle dann jede Farbe einzeln in einen Spritzbeutel mit Sterntülle.
  7. Auf ein bzw. zwei mit Backpapier ausgelegte/s Blech/e setzt du jetzt kleine Eiweißzuckermasse-Häufchen.
  8. Wenn du eine Farbe fertig hast, reinige den Beutel und fülle die nächste Farbe nach.
  9. Dann ab in den Ofen und ca. 50 - 60 Minuten trocknen lassen.
  10. Sind die Küsschen an der Oberfläche knackig und fühlen sich trocken an, kannst du sie aus dem Ofen nehmen.
  11. Ca. 20 Minuten auskühlen und dann vom Blech nehmen und auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen.
Anmerkung:Wenn du den Spritzbeutel nicht reinigst, sondern gleich eine weitere Farbe nachfüllst, gibt es einen hübschen Effekt. Bewahre die Küsschen in einer luftdichten Verpackung auf, so bleiben sie gut zwei Wochen frisch.

Ich konnte es mir gestern einfach nicht verkneifen und musste ein Küsschen testen. Ein zerbrochenes natürlich! Zu schade um es wegzuwerfen. Also: Yummy!!



Und was mache ich nun mit all den anderen Küsschen? 
Erst einmal verpacken und weil ich versprochen habe für die Vorort-Gewerbeschau einen Kuchen zu backen, nehme ich einen Großteil der Pastell-Küsschen mit. Als kleine Nascherei anstelle eines Kuchens sind sie bestimmt willkommen. ;-)



Für die Verpackung hab ich mit meinem Plotter Anhänger geschnitten und sie bestempelt. Diese hübschen Stempel bekommst du im Shop von Papierstücke. Su Su ist die Künstlerin und hat mit ihrem Shop meinen Nerv getroffen. Ganz ehrlich, man weiß gar nicht, welchen der Stempel man am besten nimmt - sie sind einfach alle toll! 



Und nun noch ein paar Küsschen für dich! ;-)




Beatrice 10.07.2015, 12.09 | (4/4) Kommentare (RSS) | TB | PL

Käsekuchen Cupcakes mit Erdbeer und Karamell-Topping

Eigentlich müsste ich Facebook meiden und vor allem die tollen Foodblogs. Immer wieder so herrlicher Süßkram, den ich unbedingt nach backen MUSS, wie diese kleine Käsekuchen-Cupcakes -zufällig mit meinem Liebling Karamell und Erdbeere - die ich letztens entdeckt habe!! 

Auf eine Bitte hin hab ich das englischsprachige Rezept umgerechnet auf deutsche Mengenangaben und kann zudem noch ein tolles neues Feature unserer Blogs testen: ein Rezepte-Plugin mit Printfunktion. Das hab ich mir nämlich schon eine ganze Weile gewünscht. 



Schon Appetit bekommen? Sehr, sehr sweet sag ich da nur - aber mit den kleinen Salzkrümeln haben sie eine besondere Note erhalten. 



Nun zum Verarbeiten. 

Die Kekse füllst du am besten in einen Gefrierbeutel und rollst ein paar Mal mit dem Nudelholz darüber bis alle Kekse ordentlich verkrümelt sind.



Einfüllen und glatt drücken.



Käsecreme einfüllen



...und ab in den Ofen.
Nach dem Kühlen und vor dem Servieren werden die Soßen zubereitet und kurz vor dem Servieren auf die Cupcakes gefüllt.



Und jetzt zum Rezept und ich freu mich riesig über unsere neue DesignBlog-Funktion "Rezeptboxen mit Printfunktion". Jetzt kann man das abgebildete Rezept bequem ausdrucken und nacharbeiten. :-)

Käsekuchen Cupcakes mit Erdbeer oder Karamell Topping


Vorbereitung: 40 Minuten
Warte-/Ruhezeit: 3 Stunden
Kochzeit: ca. 30 Minuten
Gesamtzeit: 4 Stunden
Anzahl/Stücke: 12
Schwierigkeitsgrad: normal

Zutaten:

  • 100 g gekrümelte Vollkornkekse
  • 20 g Zucker
  • 30 g Butter
  • 1 Prise Salz
  • 150 g Frischkäse
  • 150 g Zucker
  • 20 g Mehl
  • 3 Eier Größe M
  • 1 Teel. Vanilla Extract
  • 70 g Schmand
  • 70 g Sahne

Zubereitung:

  1. Ofen auf 150 Grad Umluft vorheizen.
  2. Die Vollkornkekse in einer Tüte zerkrümeln. Ich nehme dazu immer das Nudelholz. Du kannst sie aber auch im Blender zerkrümeln.
  3. Vermenge den Zucker mit den Krümeln und rühre die geschmolzene Butter unter.
  4. Verteile Papierförmchen in deiner Cupcake-Form und fülle in jedes Förmchen ca. einen Esslöffel des Krümelmix.
  5. Mit dem Boden eines Glases hab ich den Mix gut glatt gedrückt.
  6. Nun werden die Böden ca. 5 Minuten gebacken
  7. Lasse sie anschließend auskühlen während du die Füllung zubereitest.
  8. Verrühre einer kleinen Schüssel 150 g Zucker mit dem Mehl.
  9. Füge nun den Frischkäse zu und verrühre das Ganze auf niedriger Stufe mit dem Mixer.
  10. Gib der Mischung jetzt immer ein Ei nach dem anderen zu und vermische alles bei niedriger Stufe bis alles gut vermengt ist.
  11. Nun kommen noch Vanille-Extract, Schmand und Sahne dazu. Alles gut vermengen.
  12. Damit sich die Bläschen in der Mixtur auflösen, klopfst du jetzt die Schüssel einige Male gegen deine Arbeitsplatte und füllst dann deine Förmchen mit dem Mix fast bis zum Rand.
  13. Nun ab in den Ofen und ca. 20 - 23 Minuten backen. Achte darauf, dass deine Cupcakes nicht reissen. Du solltest sie noch vor dem Reißen aus dem Ofen nehmen. Die Mitte der Füllung sollte noch leicht wabbelig sein.
  14. Lasse deine Cupcakes nun 1 Stunde auskühlen.
  15. Bedecke sie dann mit einer Frischhaltefolie und stelle sie für zwei Stunden in den Kühlschrank. Kurz vor dem Servieren mit Erdbeer- und Karamellsoße anrichten und letztere mit Meersalz bestreuen.

Zusammenfassung

Ich hab für meine Cupcakes glatte Papierförmchen verwendet - sehr hübsch sehen die gezackten aus, wenn man das Papier entfernt. Wichtig ist auch, dass man die Cupcakes nicht überbackt. Leider waren meine Cupcakes voller Risse und es sah nicht ganz so toll aus. Dem Geschmack hat es allerdings keinen Abbruch getan ;-)
Anmerkung: Rezept entdeckt bei cookingclassy und überarbeitet.

Erdbeersoße


Vorbereitung: 5 Minuten
Kochzeit: keine
Gesamtzeit: 10 Minuten
Anzahl/Stücke: ausreichend für 6 Cupcakes
Schwierigkeitsgrad: simpel

Zutaten:

  • 1 Handvoll Erdbeeren
  • 1 Esslöffel Zucker
  • 1 Teelöffel Zitronensaft

Zubereitung:

  1. Alle Zutaten im Blender mixen und je nach Verwendung kurz vor dem Servieren anrichten.

Zusammenfassung

Die Erdbeersoße ist für 6 Cupcakes errechnet. Je nach Bedarf die Zutaten ergänzen.

Karamellsoße


Vorbereitung: 10 Minuten
Kochzeit: ca. 10 Minuten
Gesamtzeit: 20 Minuten
Anzahl/Stücke: ausreichend für 6 Cupcakes
Schwierigkeitsgrad: simpel

Zutaten:

  • 150 g Zucker
  • 40 ml Wasser
  • 3 Esslöffel Butter
  • 1 Prise Salz
  • 100 ml Sahne
  • etwas grobes Meersalz

Zubereitung:

  1. Halte alle Zutaten bereit.
  2. Erhitze in einer Pfanne Zucker und Wasser bis sich der Zucker aufgelöst hat.
  3. Wenn die Mixture zum Köcheln beginnt, nicht mehr rühren bis sie sich bräunt.
  4. Nun fügst du die Butter zu und rührst sie unter bis sie geschmolzen ist.
  5. Nimm nun die Pfanne von der Platte und warte ein paar Sekunden. Dann rührst du die Sahne unter. Rühre so lange weiter bis alles eine cremige Konsistenz hat.
  6. Nun noch ein wenig Abkühlzeit.
  7. Fülle deine Karamellsoße in ein Glas um sie bei Bedarf zu verwenden. Am Besten kurz vor dem Servieren.

Zusammenfassung

Besonders lecker ist die Verwendung von etwas groben Meersalz, welches man über das Karamell streut.



Beatrice 03.07.2015, 19.44 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Den Sonntag zelebrieren

Wenn ich mich wieder intensiv mit SlowCarb auseinandersetze, bedeutet dies auch, dass es einen Tag in der Woche gibt, an dem ich so richtig schlemmen kann. Für mich muss das der Sonntag sein, den ich von klein auf, als den besonderen Wochentag kennengelernt habe. Dieser Tag wird dann ausgiebig gefeiert. 
Letzten Sonntag hab ich mich dann auch wieder einmal so richtig ausgetobt und zwei tolle Rezepte nachgebacken. Und weil ich all die Köstlichkeiten nicht alleine essen kann, hab ich noch meine Mama und meine Tochter eingeladen. Das Enkelkindchen war sowieso schon bei mir, denn sie wollte bei mir übernachten. Sie war dann auch eine große Hilfe bei der Zubereitung. 


Am Samstagabend hab ich einen Hefeteig vorbereitet, denn es sollte Laugen-Ecken geben, die ich bei kleine Chaosküche gefunden habe. Bitte das Rezept von dort mitnehmen. 
Ich bin ein großer Fan von allen Arten "Laugengebäck". Ich meine ja immer, dass ich als Kind flüssige Brezn bekommen haben muss. Ich liebe diese Dinger, vorzugsweise mit Butter. Aber es darf eben auch ein Laugenstangerl, oder -semmerl oder eben Laugen-Ecken sein. 


Den Hefeteig hab ich also schon am Vorabend zubereitet und über Nacht raus auf den Flur gestellt. Am nächsten Morgen: ein Prachtstück! Für unser Frühstück sind Enkelkindchen und ich bereits um 7 Uhr aufgestanden. Wir hatten ja einiges vor. Unser Zeitplan war perfekt.



Ein wenig "tricky" ist das Tauchen der Hefeteile in der Lauge, denn sie neigen dazu, auseinander zu rutschen. Was dann aber widerrum ganz schön ist: Alle Laugen-Ecken sehen ein bisschen anders aus. Das Rezept wird noch einmal nachgebacken! Unbedingt, denn die Ecken waren richtig lecker. Weil die Laugen-Ecken in Schichten aufeinander gebacken sind, kann man sie gut "auseinanderblättern" und erhält drei oder vier flache Scheiben. So manch einer wird von einer Laugen-Ecke schon satt sein. Sie sind übrigens herrlich fluffig. Ich kann sie nur empfehlen.

Backvorhaben Nr. 2 - diese wunderhübschen Blätterteigrosen, denen ich anhand eines kleinen Films auf Facebook begegnet bin. Hier gibt es den Film auch ausserhalb von Facebook. Es ist so, so einfach, diese zauberhaften Küchelchen herzustellen. Schau dir den Film an! Blätterteig, zwei Äpfel, eine halbe Zitrone, etwas Aprikosenmarmelade, etwas Zimt und das wars eigentlich schon... easy peasy!



Hier eine Rose im Rohzustand:



Von der Zubereitung habe ich keine Bilder mehr gemacht, denn wir hatten ja einen Zeitplan! Bis 9:30 musste das Frühstück auf dem Tisch stehen! Wir haben es geschafft!







Und natürlich gehört es sich, bei so viel Selbstgebackenem auch die selbstgemachte Konfitüre dazuzustellen.



Namenschildchen gab es auch - sehr zur Freude vom Enkelmädchen.



Mein Platz: direkt vor der Schüssel mit Erdbeeren! Hach, ich liebe Erdbeeren!



Und dann die erste Kostprobe der Laugen-Ecken. Ich kann nur noch einmal wiederholen: unbedingt nachbacken! Laugen-Träumchen!





Beatrice 29.04.2015, 15.15 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Hallo und willkommen auf meinem Gedankensprudler. Seit 2002 fuehre ich dieses Blog, das prall gefuellt ist, mit allem was mir Freude bereitet, mich bewegt und inspiriert - frei nach dem Motto "Life is about using the whole box of crayons".




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