Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Kochtopf

Invertzuckersirup

Obwohl ich nun nicht die große Eisesserin bin, hab ich ab und an Lust darauf, Eis zuzubereiten. Auf einem der vielen Foodblogs, die ich gerne lese, bin ich auf den Invertzuckersirup gestossen. Dieser ist sehr gut für die Eiszubereitung geeignet, da beim Gefrieren weniger Eiskristalle produziert werden. Das Eis wird einfach cremiger. Du tauschst dabei einfach einen Teil der Zuckermenge gegen den Sirup aus.

Bei diesem Jahrhundertsommer lohnt sich die Eisproduktion, wobei mein Favorit Frozen Joghurt ist. Die Zubereitung ist relativ einfach und schmeckt göttlich. 

Invertzuckersirup


Vorbereitung: 10 Minuten
Kochzeit: ca. 2 Stunden
Gesamtzeit: 2 Stunden 10 Minuten
Schwierigkeitsgrad: normal

Zutaten:

  • 500 g Zucker
  • 250 ml Wasser
  • 1/2 Teel . Natron
  • 1/2 gestrichener Teel . Zitronensäure

Zubereitung:

  1. Zucker, Wasser und die Zitronensäure in einem großen Topf verrühren.
  2. Bei kleinster Stufe über ca. 1 1/2 - 2 Stunden erhitzen
  3. Halte die Flüssigkeit bei ca. 80 Grad!
  4. Den fertigen Invertzucker von der heißen Platte ziehen.
  5. Etwas stehen lassen und dann das Natron vorsichtig einrühren, da es stark schäumt und deswegen auch der große Topf sehr wichtig ist.
  6. Fülle die Flüssigkeit in heiße, sterilisierte Flaschen ab.
  7. Du kannst den Invertzuckersirup, verschlossen, über mehrere Monate aufbewahren.

Zusammenfassung

Bestens für jedes Eis geeignet.


Beatrice 15.08.2015, 13.27 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Grüne Bohnen mit Schafkäse

Ihr kennt das sicher auch: Es muss manchmal einfach schnell gehen und es soll dabei natürlich auch schmecken und am allerbesten, wenn da noch etwas Gesundes mit im Spiel ist ;-)
Obwohl ich mit einem diszipliniertem und auch pünktlichem "Morgens-mittags-Abends" aufgewachsen und erzogen wurde, klappt das bei mir nicht ganz so gut. Es gibt mal kein Frühstück, oder mein Mittagessen nehme ich nachmittags um 14 Uhr zu mir - tja und am Abend kann es eben schon mal 20 Uhr werden, bis ich zur Ruhe komme. Besser gesagt, in die Küche. 

Gestern war wieder so ein Tag... 
Ich komme ja in den Genuß mit Gemüse aus dem Garten versorgt zu werden (Gold wert und so toll!). Die Bohnensaison hat begonnen. Zwei großzügige Handvoll Stangenbohnen haben den Weg in meine Küche gefunden und die wollte ich gestern - mit Heißhunger natürlich - zubereiten. Was koche ich? Es muss auch schnell gehen. Ich tendierte zu einem Bohnen-Kartoffelauflauf, aber das dauerte mir viel zu lange. Dann entdeckte ich den Schafskäse im Kühlschrank, die Kräuterbutter vom Grillabend und die Idee war geboren.

Selbst zubereitete Kräuterbutter liebe ich und mach ich mir regelmässig auch schon mal, wenn kein Grillabend angesagt ist. Weiche Butter, Schnittlauch, Petersilie, Knoblauch, Salz und Pfeffer und auch etwas Chili gut miteinander vermengen und ab in den Kühlschrank. Sehr lecker. 

Von meinen gekochten Bohnen habe ich nur die Hälfte verwendet, denn für heute steht ein anderer Plan.


Mit den restlichen Bohnen werde ich einer Anregung von Krümelpüppi folgen. Sie hat mir empfohlen, die Bohnen in eine Pfanne mit viel Butter und gerösteten Semmelbröseln zu legen. Komplett eskalieren würde ich. Na, das will ich aber gleich mal testen. Heute mittag! Danke für den Tipp, liebe Joanna :-)

Nun aber zum Supersimpelbohnenyummy! Mediterran lecker! Sommergeeignet. Für SchafskäselieberhaberInnen (so wie mich) unbedingt ein Muss!

Grüne Bohnen mit Schafskäse


Vorbereitung: 15 - 30 Minuten
Kochzeit: ca. 10 Minuten
Gesamtzeit: 40 Minuten
Anzahl/Stücke: 1 Portion
Personen: 1
Schwierigkeitsgrad: simpel

Zutaten:

  • Eine Handvoll Stangenbohnen
  • ein Zweig Bohnenkraut
  • Kräuterbutter (selbstgemacht)
  • Halbe Scheibe Schafskäse
  • Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

  1. Die Stangenbohnen putzen und im Salzwasser garen
  2. Kalt abschrecken
  3. In einer Pfanne die Kräuterbutter erhitzen und das Bohnenkraut und die Bohnen dazu legen
  4. Andünsten
  5. Den Schafskäse in Stücke brechen oder schneiden
  6. Die Bohnen auf einem Teller anrichten und den Schafkäse darüber oder dazu legen.
  7. Genießen!

Zusammenfassung

Schnell gemacht und sättigt dank dem Schafkäse



Beatrice 12.08.2015, 10.18 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Every year the same procedure: Ofentomatensoße

Juhuu es ist wieder soweit. 
Tomaten schmecken nach Tomaten und ich kann wieder Ofentomatensoße nach Tim Mälzer (Rezept bei Tim Mälzer) einkochen. Ich mach das nun das dritte Jahr in Folge und bin immer ganz traurig, wenn ich meinen Vorrat aufgebraucht habe. Also neu dimensionieren. Man braucht schon ein paar mehr Tomaten um ein paar Gläser von dieser leckeren Soße zu bekommen, aber es lohnt sich!


Rot ist doch eindeutig eine Sommerfarbe - das beginnt mit den Erdbeeren, da sind die Tomaten und nicht vergessen, die Wassermelone ... 



Ich liebe ja die Mason Jars und hab mir ein paar Gläser während meines USA-Urlaubs gekauft und mitgebracht. Wie man sehen kann, hab ich noch einige Gläser, die befüllt werden können. Habt ihr bevorzugte Einmachgläser?  Müssen sie "nur" ihren Zweck erfüllen oder sollen sie auch noch hübsch aussehen? Bei Pinterest kann man sich eine Menge an Ideen zu den Mason Jars holen - nicht nur zum Einkochen - und klar, dass ich mir ein Board "Mason Jars" angelegt habe.
Die Gläser von Weck mag ich übrigens auch sehr gerne und man kann sie vielseitig einsetzen. Inspirierend ist die Zeitschrift von Weck "LandJournal", die ich mir immer wieder einmal kaufe. 
Übrigens ist bei uns im Städtchen am Freitag "Markt-Tag" - das heißt, Tomatenkauf für leckere Tomatenofensoße :-) Mögen die Gläser sich füllen.




Beatrice 11.08.2015, 22.08 | (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL

GIMZ

Und wieder kein Regen heute Nacht.
Gedonnert hat es. Geblitzt hat es. Der Wind ging - ABER kein Tröpfchen Regen ist gefallen. Die Natur hat es so was von nötig. Wir Menschlein sicher auch, aber wir können uns schliesslich helfen und uns schützen. 

Trinken ist ein wichtiges Thema. Viel trinken! 
Ich bin leider kein Vorzeigeobjekt bei diesem Thema, aber ich versuch mich zu disziplinieren. ;-) Also hab ich mal wieder was ausprobiert, was ich schon ein paar Mal im Netz entdeckt habe: GIMZ.

GIMZ ist die Kurzfassung von GURKE - INGWER -MINZE - ZITRONE
Verspricht viel Frische und viel "Durst löschen". 

Ich hab mir eine Kanne von GIMZ zubereitet und getestet.  Tja, was soll ich sagen. Ich denke, das ist Geschmackssache. Meinen Geschmack trifft es nicht so ganz, aber vielleicht schmeckt euch das Wässerchen mit Geschmack so richtig gut. Deswegen hab ich euch die Zutaten zum Ausprobieren zusammen getragen.


Das Rezept zum Ausdrucken:

GIMZ


Vorbereitung: 30 Minuten
Warte-/Ruhezeit: 12 Stunden
Kochzeit: 0 Minuten
Gesamtzeit: 30 Minuten
Anzahl/Stücke: 1 L
Schwierigkeitsgrad: simpel

Zutaten:

  • 1/2 Gurke
  • eine dünne Scheibe Ingwer
  • einige Blätter Minze
  • 1 BIO-Zitrone
  • 1 L Wasser

Zubereitung:

  1. Gurke in feine Scheiben hobeln.
  2. Vom Ingwer eine 5 mm dünne Scheibe abschneiden.
  3. ca. 10 Blätter Minze vom Stock zupfen.
  4. Die BIO-Zitrone in dünne Scheiben schneiden.
  5. Alles schichtweise in eine Wasserkaraffe geben und mit dem Wasser aufgiessen.
  6. In den Kühlschrank stellen und über Nacht ziehen lassen.
  7. Durst löschen!



Beatrice 10.08.2015, 09.33 | (4/4) Kommentare (RSS) | TB | PL

Russische Kringel

Vor ein paar Wochen erst hab ich dieses hübsche und feine Gebäck namens "Russische Kringel" nachgebacken und nun hab ich es schon wieder getan! Heißt, sie schmecken fein - aber nicht nur das, sie sind auch recht schnell und einfach hergestellt. 

Gefunden hab ich das Rezept auf dem Blog Das-Küchengeflüster von Natascha. Vielen Dank an Natascha, dass ich das Rezept hier vorstellen darf.

Wie schon auf dem Blog von Natascha nachzulesen ist, kennt man diese Kringel unter Russische Brezel. Ich hab mich nun nicht sonderlich verkünstelt und die Kringel übernommen, da ich diese Form total hübsch finde, die außerdem zum Anlass "Geburtstag" sehr gut passte.



Die Kringel im Rohzustand:



Ich hab vor einer Weile ein Angebot bei Lakeland.de genutzt und mir ein 3-stufige Kuchengitter bestellt. Irgendwie hab ich so oft zu wenig Kuchengitter und die Möglichkeit diese zu stapeln finde ich sehr praktisch. Sie lassen sich außerdem platzsparend aufbewahren.



Nun aber zum Rezept - ich kann es dir sehr empfehlen :-)

Russische Kringel


Vorbereitung: 10 Minuten
Warte-/Ruhezeit: 30 Minuten
Kochzeit: 12 Minuten
Gesamtzeit: 52 Minuten
Anzahl/Stücke: 16 Stk.
Schwierigkeitsgrad: simpel

Zutaten:

  • 1 frischer Blätterteig
  • 125 g Mehl
  • 1 Messerspitze Backpulver
  • 25 g Backkakao
  • 75 g weiche Butter
  • 1 Eiweiß
  • 80 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Eigelb
  • 1 EL Milch
  • 50 g gehobelte Mandeln
  • Puderzucker

Zubereitung:

  1. Zuerst stellst du den Knetteig her: Dazu Mehl, Backpulver und Kakao in einer Schüssel mischen. Restliche Zutaten (Butter, Eiweiß, Zucker, Vanillezucker) zugeben und mit dem Knethaken deines Rührgeräts zu einem glatten Teig verarbeiten.
  2. Den Teig in eine Folie wickeln und für 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
  3. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Solltest du nur ein Backblech haben, dann kannst du die Teilchen auch nacheinander backen.
  4. Den Backofen auf 220 Grad bei Ober/Unterhitze oder 200 Grad bei Umluft vorheizen.
  5. Blätterteig auf der leicht bemehlten Arbeitsplatte auslegen. Den gekühlten Knetteig auf die Grösse 25x15 cm ausrollen und auf die eine Hälfte des Blätterteigs legen.
  6. Die andere Hälfte des Blätterteigs drüber klappen.
  7. Nun die Platte auf ca. 30x25 cm ausrollen.
  8. Teigplatte in 2cm-Streifen schneiden (Länge 25 cm)
  9. Die einzelnen Streifen drehst du nun gegeneinander, so dass sie wie ein Kordel aussehen.
  10. Einen Kringel formen und auf das Backblech setzen. Mit allen Streifen so verfahren.
  11. Eigelb und Milch verrühren und die Kringel damit bestreichen und mit Mandeln bestreuen.
  12. Die Kringel im vorgeheiztem Ofen, bei mittlerem Einschub ca. 10 bis 12 Minuten goldbraun backen.
  13. Die Gebäckstücke auf einem Kuchenrost auskühlen lassen und vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.

Zusammenfassung

Die Kringel sind schnell gemacht und bereichern jede Kaffee- oder Teetafel
Anmerkung:Vielen Dank an Natascha von Kuchengeflüster für das Rezept, das ich hier abbilden darf.



Die Kringel hab ich ja zum Geburtstag für den Herzensmann gebacken und in die Mitte passte wunderbar ein Teelicht. Ich kann mir gut vorstellen, damit einen kompletten Kaffeetisch auszustatten. Was meinst du zu dieser Idee? 




Beatrice 29.07.2015, 17.55 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Kuhflecken Kirsch Kuchen

Das Tochterkind hatte um Hilfe gebeten "Mama, magst für die Pfaffenwinkel Gewerbeschau einen Kuchen backen?" Ach ja, warum nicht, dachte ich mir. Mir sind einige Rezepte über den Bildschirm gekommen und ich konnte mich nur schwer entscheiden, aber Sieger ist dann das Rezept geworden, das ich bei Kessys Pink Sugar (an dieser Stelle DANKE an Kessy, dass ich das Rezept abbilden darf) gefunden habe. Ein Kuhflecken Erdbeer Kuchen! Sommer und Erdbeeren - herrlich! Aber Sommer heißt auch Kirschen!! Wieder die Qual der Wahl. Letztendlich mussten die Erdbeeren den Kirschen Platz machen. 



Vanillepudding und Kuchen, das gehört bei mir in die Rubrik: Kindheitserinnerung. Erdbeerkuchen mit Vanillepudding. Yummy! Klar, dass ich dieses Rezept nun nachbacken musste. Beim Herstellen des Teiges hab ich leider einen Fehler gemacht: ich hab vergessen - oder war es ÜBERLESEN - die Kirschen unter den Teig zu heben. Also kamen die Kirschen AUF den Teig und dazwischen die Mulden für den leckeren Vanillepudding. Meine Auflaufform ist etwas grösser, also konnten die Mulden nicht so tief sein, aber dem Geschmack tat das keinen Abbruch.

Nun aber zum Rezept...

Kuhflecken Kirsch Kuchen


Vorbereitung: 40 Minuten
Kochzeit: 50 Minuten
Gesamtzeit: 90 Minuten
Schwierigkeitsgrad: normal

Zutaten:

  • 1 Päckchen Vanillepudding zum Kochen
  • 300 ml Milch
  • 4 EL Milch + 2 EL Zucker zum Anrühren
  • 180 g + 50 g Zucker
  • 250 g weiche Butter
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 Prisen Salz
  • 4 Eier
  • 250 g Mehl
  • ½ Päckchen Backpulver
  • 75 g Mandelblättchen
  • 300 g Kirschen
  • 50 ml Mineralwasser mit Kohlensäure

Zubereitung:

  1. Bereite zuerst den Pudding zu. Bringe 300 ml Milch zum Kochen und mische während dessen das Pulver mit den 4 EL Milch und dem Zucker zusammen. Wenn die Milch kocht, rühre die Pulvermischung zur Milch und lasse sie noch einmal aufkochen. Dann beiseite stellen. Lege eine Frischhaltefolie direkt auf die Oberfläche damit sich keine "Haut" darauf bildet.
  2. Die Kirschen waschen, entkernen und halbieren.
  3. Eine viereckige Auflaufform fetten, mit Backpapier auslegen und den Ofen auf 150 Grad Umluft vorheizen. Die Größe meiner Auflaufform: 35 x 25 cm.
  4. Butter, Zucker , Vanillezucker und dem Salz schaumig rühren.
  5. Nacheinander die Eier unterschlagen.
  6. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und in die Buttermasse sieben. Auf niedriger Stufe unterrühren.
  7. Einen Schluck Mineralwasser dazu geben, nur ganz kurz mit dem Löffel unterheben (nicht lange rühren!)
  8. Zum Schluss noch die Kirschen dazu geben.
  9. Den Teig in die vorbereitete Form streichen.
  10. Mit einem großen Löffel Mulden drücken und mit einem zweiten Löffel Pudding in die Mulden setzen.
  11. Zum Schluss mit den gehobelten Mandeln bestreuen.
  12. Ca. 40 Minuten backen und ca. 10 Minuten vor Backende 50 g Zucker über den Kuchen streuen.

Zusammenfassung

Verwendest du eine kleinere Auflaufform, wird der Kuchen etwas höher.
Anmerkung:Quelle: lecker.de und entdeckt beiPink Sugar Kessy (Direktlink zum Rezept)


Ich konnte nicht alle Stücke weggeben und musste ein paar davon verschenken. Ein Stück für meine Mama, eines für meine Vermieterin, eines für mich und dann den Rest für die Gewerbeschau. Es waren ja genügend da ;-)

Der Kuchen nach dem Backen: Lecker! 



Geht es euch auch so, dass ihr euer Selbstgebackenes zwar mitbringt, aber nichts davon esst? Ich muss natürlich die Kuchen der Mitbäckerinnen probieren, aber ich hatte mir ja ein Stück beiseite gestellt und das hab ich mir dann am Nachmittag gegönnt - inkl. einer Tasse Kaffee.



Ihr werdet den Kuchen lieben! Er ist herrlich saftig.
Teller und Tasse hab ich übrigens vor einer Weile auf dem Flohmarkt ergattert. 
In schönstem Mädchenrose.



Beatrice 13.07.2015, 10.39 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Pastell-Küsschen

Vorgestern war mir nach hausgemachter Majo (später hier zu finden). Major und Süsskram, was für ein Kontrastprogramm - vor allem, weil ich ja während der Woche nach wie vor auf schnelle Kohlehydrate verzichte. Naja, bis auf letzte Woche ;-) Gut ist, dass ich normalerweise recht schnell wieder beim Konzept bin. Aber zurück zur Major und dem Umstand, dass dabei immer Eiweiß übrig bleibt. Wegwerfen ist nicht! Also was tun? Ich wollte schon seit einer Weile Baissegebäck herstellen und so sind es nun Pastell-Küsschen geworden, die ich auch als Geschenk verwenden kann.

 

Weil ich heute noch ein Kaffeedate mit meiner Freundin habe, hab ich heute morgen schon verpackt. Ich denke, sie wird sich darüber freuen. 



Die Herstellung ist relativ simple, wie du am Rezept und der Anleitung sehen kannst. 



Pastell-Küsschen


Vorbereitung: 15 Minuten
Warte-/Ruhezeit: 1 Stunde
Kochzeit: 50 - 60 Minuten
Gesamtzeit: 2 Stunden 15 Minuten
Anzahl/Stücke: 60 - 70
Schwierigkeitsgrad: normal

Zutaten:

  • 80 g Eiweiß (2 Eier M)
  • 120 g feinen Zucker
  • Speisefarben in rot, grün, gelb

Zubereitung:

  1. Heize den Backofen auf 150 Grad Umluft vor.
  2. Das Eiweiß in einer Schüssel steif schlagen und löffelweise den Zucker unterrühren bis alles gut vermengt ist. Die Masse sollte sehr stabil und fest sein.
  3. Die Eiweißzuckermasse auf drei Schüsseln aufteilen.
  4. Falls du auch weiße Küsschen haben möchtest, verteile die Masse auf drei zusätzliche Schüsseln und bewahre dir einen Rest.
  5. Nun die Speisefarben in die Eiweißmasse einrühren. Nicht zu viel davon verwenden, damit der Pastellton erhalten bleibt.
  6. Fülle dann jede Farbe einzeln in einen Spritzbeutel mit Sterntülle.
  7. Auf ein bzw. zwei mit Backpapier ausgelegte/s Blech/e setzt du jetzt kleine Eiweißzuckermasse-Häufchen.
  8. Wenn du eine Farbe fertig hast, reinige den Beutel und fülle die nächste Farbe nach.
  9. Dann ab in den Ofen und ca. 50 - 60 Minuten trocknen lassen.
  10. Sind die Küsschen an der Oberfläche knackig und fühlen sich trocken an, kannst du sie aus dem Ofen nehmen.
  11. Ca. 20 Minuten auskühlen und dann vom Blech nehmen und auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen.
Anmerkung:Wenn du den Spritzbeutel nicht reinigst, sondern gleich eine weitere Farbe nachfüllst, gibt es einen hübschen Effekt. Bewahre die Küsschen in einer luftdichten Verpackung auf, so bleiben sie gut zwei Wochen frisch.

Ich konnte es mir gestern einfach nicht verkneifen und musste ein Küsschen testen. Ein zerbrochenes natürlich! Zu schade um es wegzuwerfen. Also: Yummy!!



Und was mache ich nun mit all den anderen Küsschen? 
Erst einmal verpacken und weil ich versprochen habe für die Vorort-Gewerbeschau einen Kuchen zu backen, nehme ich einen Großteil der Pastell-Küsschen mit. Als kleine Nascherei anstelle eines Kuchens sind sie bestimmt willkommen. ;-)



Für die Verpackung hab ich mit meinem Plotter Anhänger geschnitten und sie bestempelt. Diese hübschen Stempel bekommst du im Shop von Papierstücke. Su Su ist die Künstlerin und hat mit ihrem Shop meinen Nerv getroffen. Ganz ehrlich, man weiß gar nicht, welchen der Stempel man am besten nimmt - sie sind einfach alle toll! 



Und nun noch ein paar Küsschen für dich! ;-)




Beatrice 10.07.2015, 12.09 | (4/4) Kommentare (RSS) | TB | PL

Käsekuchen Cupcakes mit Erdbeer und Karamell-Topping

Eigentlich müsste ich Facebook meiden und vor allem die tollen Foodblogs. Immer wieder so herrlicher Süßkram, den ich unbedingt nach backen MUSS, wie diese kleine Käsekuchen-Cupcakes -zufällig mit meinem Liebling Karamell und Erdbeere - die ich letztens entdeckt habe!! 

Auf eine Bitte hin hab ich das englischsprachige Rezept umgerechnet auf deutsche Mengenangaben und kann zudem noch ein tolles neues Feature unserer Blogs testen: ein Rezepte-Plugin mit Printfunktion. Das hab ich mir nämlich schon eine ganze Weile gewünscht. 



Schon Appetit bekommen? Sehr, sehr sweet sag ich da nur - aber mit den kleinen Salzkrümeln haben sie eine besondere Note erhalten. 



Nun zum Verarbeiten. 

Die Kekse füllst du am besten in einen Gefrierbeutel und rollst ein paar Mal mit dem Nudelholz darüber bis alle Kekse ordentlich verkrümelt sind.



Einfüllen und glatt drücken.



Käsecreme einfüllen



...und ab in den Ofen.
Nach dem Kühlen und vor dem Servieren werden die Soßen zubereitet und kurz vor dem Servieren auf die Cupcakes gefüllt.



Und jetzt zum Rezept und ich freu mich riesig über unsere neue DesignBlog-Funktion "Rezeptboxen mit Printfunktion". Jetzt kann man das abgebildete Rezept bequem ausdrucken und nacharbeiten. :-)

Käsekuchen Cupcakes mit Erdbeer oder Karamell Topping


Vorbereitung: 40 Minuten
Warte-/Ruhezeit: 3 Stunden
Kochzeit: ca. 30 Minuten
Gesamtzeit: 4 Stunden
Anzahl/Stücke: 12
Schwierigkeitsgrad: normal

Zutaten:

  • 100 g gekrümelte Vollkornkekse
  • 20 g Zucker
  • 30 g Butter
  • 1 Prise Salz
  • 150 g Frischkäse
  • 150 g Zucker
  • 20 g Mehl
  • 3 Eier Größe M
  • 1 Teel. Vanilla Extract
  • 70 g Schmand
  • 70 g Sahne

Zubereitung:

  1. Ofen auf 150 Grad Umluft vorheizen.
  2. Die Vollkornkekse in einer Tüte zerkrümeln. Ich nehme dazu immer das Nudelholz. Du kannst sie aber auch im Blender zerkrümeln.
  3. Vermenge den Zucker mit den Krümeln und rühre die geschmolzene Butter unter.
  4. Verteile Papierförmchen in deiner Cupcake-Form und fülle in jedes Förmchen ca. einen Esslöffel des Krümelmix.
  5. Mit dem Boden eines Glases hab ich den Mix gut glatt gedrückt.
  6. Nun werden die Böden ca. 5 Minuten gebacken
  7. Lasse sie anschließend auskühlen während du die Füllung zubereitest.
  8. Verrühre einer kleinen Schüssel 150 g Zucker mit dem Mehl.
  9. Füge nun den Frischkäse zu und verrühre das Ganze auf niedriger Stufe mit dem Mixer.
  10. Gib der Mischung jetzt immer ein Ei nach dem anderen zu und vermische alles bei niedriger Stufe bis alles gut vermengt ist.
  11. Nun kommen noch Vanille-Extract, Schmand und Sahne dazu. Alles gut vermengen.
  12. Damit sich die Bläschen in der Mixtur auflösen, klopfst du jetzt die Schüssel einige Male gegen deine Arbeitsplatte und füllst dann deine Förmchen mit dem Mix fast bis zum Rand.
  13. Nun ab in den Ofen und ca. 20 - 23 Minuten backen. Achte darauf, dass deine Cupcakes nicht reissen. Du solltest sie noch vor dem Reißen aus dem Ofen nehmen. Die Mitte der Füllung sollte noch leicht wabbelig sein.
  14. Lasse deine Cupcakes nun 1 Stunde auskühlen.
  15. Bedecke sie dann mit einer Frischhaltefolie und stelle sie für zwei Stunden in den Kühlschrank. Kurz vor dem Servieren mit Erdbeer- und Karamellsoße anrichten und letztere mit Meersalz bestreuen.

Zusammenfassung

Ich hab für meine Cupcakes glatte Papierförmchen verwendet - sehr hübsch sehen die gezackten aus, wenn man das Papier entfernt. Wichtig ist auch, dass man die Cupcakes nicht überbackt. Leider waren meine Cupcakes voller Risse und es sah nicht ganz so toll aus. Dem Geschmack hat es allerdings keinen Abbruch getan ;-)
Anmerkung: Rezept entdeckt bei cookingclassy und überarbeitet.

Erdbeersoße


Vorbereitung: 5 Minuten
Kochzeit: keine
Gesamtzeit: 10 Minuten
Anzahl/Stücke: ausreichend für 6 Cupcakes
Schwierigkeitsgrad: simpel

Zutaten:

  • 1 Handvoll Erdbeeren
  • 1 Esslöffel Zucker
  • 1 Teelöffel Zitronensaft

Zubereitung:

  1. Alle Zutaten im Blender mixen und je nach Verwendung kurz vor dem Servieren anrichten.

Zusammenfassung

Die Erdbeersoße ist für 6 Cupcakes errechnet. Je nach Bedarf die Zutaten ergänzen.

Karamellsoße


Vorbereitung: 10 Minuten
Kochzeit: ca. 10 Minuten
Gesamtzeit: 20 Minuten
Anzahl/Stücke: ausreichend für 6 Cupcakes
Schwierigkeitsgrad: simpel

Zutaten:

  • 150 g Zucker
  • 40 ml Wasser
  • 3 Esslöffel Butter
  • 1 Prise Salz
  • 100 ml Sahne
  • etwas grobes Meersalz

Zubereitung:

  1. Halte alle Zutaten bereit.
  2. Erhitze in einer Pfanne Zucker und Wasser bis sich der Zucker aufgelöst hat.
  3. Wenn die Mixture zum Köcheln beginnt, nicht mehr rühren bis sie sich bräunt.
  4. Nun fügst du die Butter zu und rührst sie unter bis sie geschmolzen ist.
  5. Nimm nun die Pfanne von der Platte und warte ein paar Sekunden. Dann rührst du die Sahne unter. Rühre so lange weiter bis alles eine cremige Konsistenz hat.
  6. Nun noch ein wenig Abkühlzeit.
  7. Fülle deine Karamellsoße in ein Glas um sie bei Bedarf zu verwenden. Am Besten kurz vor dem Servieren.

Zusammenfassung

Besonders lecker ist die Verwendung von etwas groben Meersalz, welches man über das Karamell streut.



Beatrice 03.07.2015, 19.44 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Knusprige Laugenbrötchen am Sonntagmorgen

Es gibt doch nichts Schöneres als ein Sonntagmorgen mit frischen Brötchen und am besten noch aus dem heimischen Ofen ;-) Ich muss Laugengebäck mit der Muttermilch aufgenommen haben, denn ich liebe Brezen und Laugensemmeln in allen Formen, Hauptsache Laugengebäck. Der Sonntag wird wieder zelebriert, denn ich verzichte während der Woche wieder auf jegliche schnellen Kohlehydrate. Der Sonntag ist also mein ganz persönlicher Schlemmertag.



Damit ich morgens nicht erst viel Zeit für einen Hefeteig einplanen muss, schließlich will ich am Sonntag auch bisserl ausschlafen, bereite ich den Hefeteig schon am Vortag zu. Hefeteig ist mein Lieblingsteig - keine Ahnung warum, aber ich mag so gut wie alles, was aus Hefeteig gezaubert ist. Vielleicht liegt es daran, dass in so einem Hefeteig doch auch ein wenig Zauber steckt ;-)



Heute Morgen um 8:30 Uhr raus aus den Federn und schauen, was mein Teig macht. Schön sah er aus, fast verdreifacht lag er da in seiner Schüssel. Aber erst einmal Kaffee. Während der Woche verzichte ich auf Kaffee und trinke nur Tee, aber am Sonntag gehört der Kaffee mit Milch und Zucker zum Start in den Tag. 



Laugengebäck herzustellen ist wirklich nicht schwer. Wichtig ist nur, dass man Lauge im Haus hat. Ich hab immer ein paar Tüten auf Vorrat, mal abgesehen vom Laugensemmeln oder Brezen backen, kann man Natron ja wunderbar auf verschiedenste Weise einsetzen. Bisserl was ins Trinkwasser verbessert den Geschmack oder auch im Kaffee- und Teewasser. Das Wasser wird dadurch weicher und das Aroma von Kaffee und Tee wird verbessert und bekömmlicher. Z.B. eine Messerspitze Natron ins Teewasser nach dem Abkochen. 
Auch Gemüse profitiert von der Zugabe von Natron. Gibt man eine Messerspitze dem Kochwasser zu, behalten grüne Bohnen, Kohl und Spinat ihre Farbe. Die Zugabe beim Gurkensalat macht ihn bekömmlicher und Hülsenfrüchte werden ebenfalls bekömmlicher und schneller weich. 
Wer gerne amerikanische oder englische Rezepte nach backt, der stösst regelmässig auf Baking Soda, welches ebenfalls Natron ist und anstelle von Backpulver verwendet wird. 
Auch als Badezusatz eignet sich Natron: 50 - 100 g Natriumhydrogencarbonat für ein Vollbad enthärtet das Wasser und fördert die Durchblutung. Es gibt noch einige Möglichkeiten mehr - es lohnt sich zu googlen :-)

Meine Hefeteile nach dem Laugenbad:



Nach ca. 25 Minuten Backzeit beim Kühlen...



Während meine Laugenbrötchen abkühlen starte ich mit Kaffee Runde zwei und bereite mein Frühstück vor.



Orangensaft gehört bei mir unbedingt zum Frühstück und da ich während der Woche auch kein Obst esse, freu ich mich natürlich wenn ich am Sonntag aus dem Vollen schöpfen kann. Jetzt gibt es so viele Obstsorten, dass ich gar nicht weiß, was ich mir am besten gönne ;-) Zur Zeit müssen es auf jeden Fall Erdbeeren sein! Falls du nun denkst, was backt die Frau für sich 16 Brötchen am Sonntagmorgen. Herrje, das isst sie doch gar nicht alleine? Dann hast du recht, die esse ich nicht allein - zumindest nicht an einem Frühstücksmorgen ;-) Ich friere das meiste davon ein und kann mich, oder eben auch Gäste ein anderes Mal damit beglücken und habe mir gleich schon wieder Arbeit gespart. 



Und nun zum Rezept dieser herrlich knusprigen Laugenbrötchen:

Knusprige Laugenbrötchen - Pretzel Rolls


Vorbereitung: 20 Minuten
Warte-/Ruhezeit: min. 90 Minuten
Kochzeit: ca. 30 - 35 Minuten
Gesamtzeit: 140 Minuten
Anzahl/Stücke: 16

Zutaten:

  • 800 g Mehl 550
  • 1 Würfel Hefe
  • 1 Teel Zucker
  • 400 ml lauwarmes Wasser
  • 2 Teel Salz
  • 30 g Butter
  • 50 g Natron
  • 2 EL Hagelsalz
  • etwas Mehl

Zubereitung:

  1. Am Vortag den Hefeteig wie folgt zubereiten: Hefe im lauwarmen Wasser auflösen. Zucker zugeben und verrühren. Mehl in eine große Schüssel geben und weiche Butter, Salz und Hefewasser zufügen. Mit den Knethaken des Rührgeräts zu einem glatten Teig verarbeiten. Mit etwas Mehl bestäuben und mit Frischhaltefolie gut abdecken. Ich lasse die Schüssel dann in meiner Küche bis zum nächsten Tag stehen. Zugfrei und bei gemütlicher Raumtemperatur.
  2. Am nächsten Tag sollte der Teig sich mehr als verdoppelt haben und eine blasige Konsistenz haben. Den Backofen auf 175 Grad vorheizen (Umluft). Den Teig vom Schlüsselrand lösen und kurz durchkneten. Nicht zu wild, damit er seine fluffige Beschaffenheit behält. Auf einer bemehlten Fläche in ca. 16 Laugenstücke teilen. Meine Teilchen hatten rund 85 Gramm.
  3. Während dessen 1 Liter Wasser zum Kochen bringen. Wenn das Wasser kocht, die Lauge vorsichtig zugeben, dabei aufpassen, denn das Wasser schäumt stark auf. Temperatur heruntersetzen, so dass das Wasser nur noch siedet. Nun mit einem Schaumlöffel die Laugenteile ca. 20 Sekunden im Laugenwasser von beiden Seiten baden. Auf einem Backpapier abtropfen lassen. Wenn alle Brötchen ihr Laugenbad bekommen haben, auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen und mit einer Schere oder einem sehr scharfen Messer einschneiden (Kreuz). Mit dem Hagelsalz bestreuen und ab damit in den Ofen. Backzeit 25 - 30 Minuten - je nach gewünschtem Bräunungsgrad.

Zusammenfassung

Für Frühstücksbrötchen bereite ich den Hefeteig immer schon am Vorabend vor, so bleibt mehr Zeit fürs Ausschlafen!

Frohes Nachbacken und Frühstücken!




Beatrice 28.06.2015, 13.36 | (5/3) Kommentare (RSS) | TB | PL

Den Sonntag zelebrieren

Wenn ich mich wieder intensiv mit SlowCarb auseinandersetze, bedeutet dies auch, dass es einen Tag in der Woche gibt, an dem ich so richtig schlemmen kann. Für mich muss das der Sonntag sein, den ich von klein auf, als den besonderen Wochentag kennengelernt habe. Dieser Tag wird dann ausgiebig gefeiert. 
Letzten Sonntag hab ich mich dann auch wieder einmal so richtig ausgetobt und zwei tolle Rezepte nachgebacken. Und weil ich all die Köstlichkeiten nicht alleine essen kann, hab ich noch meine Mama und meine Tochter eingeladen. Das Enkelkindchen war sowieso schon bei mir, denn sie wollte bei mir übernachten. Sie war dann auch eine große Hilfe bei der Zubereitung. 


Am Samstagabend hab ich einen Hefeteig vorbereitet, denn es sollte Laugen-Ecken geben, die ich bei kleine Chaosküche gefunden habe. Bitte das Rezept von dort mitnehmen. 
Ich bin ein großer Fan von allen Arten "Laugengebäck". Ich meine ja immer, dass ich als Kind flüssige Brezn bekommen haben muss. Ich liebe diese Dinger, vorzugsweise mit Butter. Aber es darf eben auch ein Laugenstangerl, oder -semmerl oder eben Laugen-Ecken sein. 


Den Hefeteig hab ich also schon am Vorabend zubereitet und über Nacht raus auf den Flur gestellt. Am nächsten Morgen: ein Prachtstück! Für unser Frühstück sind Enkelkindchen und ich bereits um 7 Uhr aufgestanden. Wir hatten ja einiges vor. Unser Zeitplan war perfekt.



Ein wenig "tricky" ist das Tauchen der Hefeteile in der Lauge, denn sie neigen dazu, auseinander zu rutschen. Was dann aber widerrum ganz schön ist: Alle Laugen-Ecken sehen ein bisschen anders aus. Das Rezept wird noch einmal nachgebacken! Unbedingt, denn die Ecken waren richtig lecker. Weil die Laugen-Ecken in Schichten aufeinander gebacken sind, kann man sie gut "auseinanderblättern" und erhält drei oder vier flache Scheiben. So manch einer wird von einer Laugen-Ecke schon satt sein. Sie sind übrigens herrlich fluffig. Ich kann sie nur empfehlen.

Backvorhaben Nr. 2 - diese wunderhübschen Blätterteigrosen, denen ich anhand eines kleinen Films auf Facebook begegnet bin. Hier gibt es den Film auch ausserhalb von Facebook. Es ist so, so einfach, diese zauberhaften Küchelchen herzustellen. Schau dir den Film an! Blätterteig, zwei Äpfel, eine halbe Zitrone, etwas Aprikosenmarmelade, etwas Zimt und das wars eigentlich schon... easy peasy!



Hier eine Rose im Rohzustand:



Von der Zubereitung habe ich keine Bilder mehr gemacht, denn wir hatten ja einen Zeitplan! Bis 9:30 musste das Frühstück auf dem Tisch stehen! Wir haben es geschafft!







Und natürlich gehört es sich, bei so viel Selbstgebackenem auch die selbstgemachte Konfitüre dazuzustellen.



Namenschildchen gab es auch - sehr zur Freude vom Enkelmädchen.



Mein Platz: direkt vor der Schüssel mit Erdbeeren! Hach, ich liebe Erdbeeren!



Und dann die erste Kostprobe der Laugen-Ecken. Ich kann nur noch einmal wiederholen: unbedingt nachbacken! Laugen-Träumchen!





Beatrice 29.04.2015, 15.15 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Hallo und willkommen auf meinem Gedankensprudler. Seit 2002 fuehre ich dieses Blog, das prall gefuellt ist, mit allem was mir Freude bereitet, mich bewegt und inspiriert - frei nach dem Motto "Life is about using the whole box of crayons".




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