Ausgewählter Beitrag

USA 2016 - Wormsloe


Bäume sind faszinierend. Während meines USA-Urlaubs konnte ich wieder wunderschöne Exemplare bewundern. Baumriesen und -zwerge, furchige und glatte. Als wir Tybee Island und Savannah, Georgia besuchten, machten wir noch einen kleinen Abstecher und schauten uns die "Wormsloe Plantation" an.


Gleich nach Einfahrt werden in einem kleinen Häuschen Eintrittsgebühren kassiert. 



Und dann darf man eine wunderbare Allee aus Eichen hinunterfahren. 2,5 km lang ist sie und führt zu einem Infocenter. Von dort aus kann man an Führungen teilnehmen und einen Film über die Plantage anschauen.



Beeindruckende Baumriesen säumen den Weg, den wir durch die Anlage nehmen.



Man kommt sich sehr klein und unbedeutend vor, neben diesen alten und ehrwürdigen Gewächsen.



Überall hängt das sogenannte "Spanish Moss" oder auch Louisianamoos von den Bäumen. Schön klingt auch "Cabello de Hadas", zu deutsch "Feenhaar". Die Pflanze gehört zur Gattung der Tillandsien. Nach einer indianischen Legende ist Louisianamoos das Haar einer Prinzessin, die am Tage ihrer Hochzeit von Feinden getötet wurde. Der trauernde Bräutigam soll es abgeschnitten und in einen Baum gehängt haben. Der Wind trug das Haar fort und verteilte es so über das ganze Land. Quelle: Wikipedia



Auch die Reste der Plantage wurden uns gezeigt und Interessantes dazu erzählt. 



So ist das "Mauerwerk" aus Tabby. Bei Wikipedia kann man dazu folgendes lesen: "Tabby is a type of concrete made by burning oyster shells to create lime, then mixing it with water, sand, ash and broken oyster shells. Tabby was used by early Spanish settlers in present-day North Carolina and Florida, then by English colonists primarily in coastal South Carolina and Georgia."
Tabby ist also eine Art "Beton" hergestellt aus gebrannten Austernschalen für den Kalk, gemischt mit Wasser, Sand, Asche und zerbrochenen Austernschalen. 






Blick auf den gezeiten-abhängigen Salzsumpf. 



Diese kleine Krebse nimmt man erst gar nicht wahr. Sie leben im Sand des Sumpfes und verhält man sich ruhig schlüpfen sie aus ihren Löchern hervor um gleich darauf wieder darin zu verschwinden. Im obigen Bild kann man im Sand die kleine Erhebungen sehen. 



Und hier noch ein Blick auf verschiedene Baumarten... 



Beatrice 24.06.2016, 22.23

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Kommentare zu diesem Beitrag

2. von Morgentau

Wahrlich faszinierend, liebe Bea. Sowas begeistert mich. Danke für den tollen Bericht und die Fotos.

Ganz liebe Grüße zu dir,
Andrea

vom 25.06.2016, 16.48
1. von Anne Seltmann

Moin Moin Bea!
Was für ein schöner und interessanter Beitrag!
Die Legende mit dem Haar habe ich auch noch nie gehört, aber finde das sehr spannend!
Schön, dass du wieder da bist und so viele Eindrücke mitgebracht hast.

Liebe Grüße

Anne

vom 25.06.2016, 06.29

Hallo und willkommen auf meinem Gedankensprudler. Seit 2002 fuehre ich dieses Blog, das prall gefuellt ist, mit allem was mir Freude bereitet, mich bewegt und inspiriert - frei nach dem Motto "Life is about using the whole box of crayons".


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