Ausgewählter Beitrag

Licht und Schatten

Alles hat seine zwei Seiten - eine gute und eine schlechte Seite- oder positiv, wie negativ - ying und yang...

.. und eigentlich hat man es doch selbst in der Hand, sich für eine der beiden Seiten zu entscheiden. Sollte man sich nicht viel öfter bewusst machen, dass es diese beiden Seiten gibt - und dann entscheiden?

Interessant finde ich, dass es Menschen gibt, die generell erst einmal das Gute sehen.. andere widerum sofort in das Negative eintauchen. Wieso ist das so? Positive Gedanken fühlen sich doch viel besser an, als negative... ist Optimismus oberflächlicher als Pessimismus?

Ich möchte mir eine Sache gerne von beiden Seiten ansehen (wenn ich nicht sowieso schon die sonnige Seite sehe) und möchte auch viel lieber das Gute erkennen. Es ist sicher nicht immer einfach und in manchen Angelegenheiten ist man auch ganz besonders sensibilisiert, so dass es einem schwer fällt, nicht in das Negative zu verfallen - und doch.. jedes Ding hat seine zwei Seiten.

Beatrice 27.05.2004, 11.18

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Kommentare zu diesem Beitrag

5. von kolrabi

Mir fällt zu dem Thema die Geschichte eines chinesichen Bauerns ein, die ich mal gehört habe:

Einem Bauern lief einmal ein Pferd davon. Als der Nachbar kam, um ihn zu trösten, sagte der Bauer: "Wer weiß schon, was gut oder schlecht ist?"
Das Pferd kehrte am nächsten Tag an der Spitze einer Herde von Pferden zurück, und der Nachbar erschien um dem Bauern zu seinem Glück zu gratulieren.
"Wer weiß schon, was gut oder schlecht ist?" sagte der Bauer.
Dann, als der Sohn des Bauern sich bei dem Versuch, eines der neuen Pferde zu reiten, das Bein brach, kam der Nachbar, um ihn wieder zu trösten.
"Wer weiß schon, was gut oder schlecht ist?" sagte der Bauer.
Die Armee zog durch und Männer wurden für den Krieg eingezogen. Der Sohn des Bauern wurde wegen des gebrochenen Beines verschont. Der Nachbar kam, um den Bauern zu beglückwünschen, daß sein Sohn nicht in den Krieg ziehen musste, und der Bauer sagte wieder: "Wer weiß schon, was gut oder schlecht ist?".


vom 27.05.2004, 21.56
4. von Ingrid

Ja genau - jedes Ding hat zwei Seiten. Leider vergisst man manchmal auf das Positive und bleibt im Negativen hängen. Manchmal ist es gut mit jemanden darüber zu reden und man sieht die Sache plötzlich mit anderen Augen.

vom 27.05.2004, 15.41
3. von Ela

Positive Gedanken und Einstellungen zu haben kosten viel Kraft, wenn man viel Negatives erlebt hat. Da ist es manchmal leichter, den einfachen Weg zu gehen und im Negativen zu verhaften, bis man genug Kraft geschöpft hat, sich wieder der lichten Seite zuzuwenden.

Ich denke der Mensch hat schon halb gewonnen, wenn er erkennt, wo er grade steht. Dann ist selbst das Negative nicht mehr ganz so schlimm. Und dann kann er auch lernen, wenn er denn will!

Liebe Grüße, Ela

vom 27.05.2004, 13.42
2. von Moonchild

Dein Zitat:"Es ist sicher nicht immer einfach und in manchen Angelegenheiten ist man auch ganz besonders sensibilisiert, so dass es einem schwer fällt, nicht in das Negative zu verfallen - und doch.. jedes Ding hat seine zwei Seiten."

Hallo Bea,

das hast Du schön gesagt.
Selbst wenn man schlimme Dinge erleben musste, lernt man fürs Leben und gewinnt dadurch an Erfahrung, die einem später von Nutzen sein kann.
Vielleicht braucht man dazu etwas Zeit, um dem ganzen Optimismus abgewinnen zu können aber es geht nie, ohne einen Lerneffekt nachsichzuziehen. Es macht stärker und das ist etwas sehr positives, finde ich.

Einen lieben Gruß
Moonchild


vom 27.05.2004, 12.49
Antwort von Beatrice:

Hallo Moonchild - genau so - seh ich es auch..


ich sag mir oft, selbst wenn irgendetwas total in die Hosen ging, ich kann mir etwas Gutes davon mitnehmen, und wenn es "nur" die Erfahrung/eine Erkenntnis ist -ich habe etwas gelernt..  und wie du auch sagst, es macht stärker (wenn man sich diese positiven Gedanken erlaubt und nicht im Sumpf des Negativen versinkt)


dir auch liebe Grüsse, Bea


1. von Sunny

Dass ich heute schon wieder Ü-Stunden machen musste, ist die schlechte Seite.

Die gute ist, dass ich schon nach Hause gehen konnte, weil doch nicht soviel los war.

Die schlechte ist trotzdem, dass ich bald 100 Ü-Stunden habe, aber die gute, überhaupt einen Job zu haben in Zeiten wie diesen ...

Und genau aus dem Grund macht es mir nichts aus, Ü-Stunden zu machen und somit seh ich es grundsätzlich positiv ;-))) Denn eigentlich kann es ja nur gut sein, gebraucht zu werden, oder?

Aber du hast schon Recht, liebe Bea, ... es ist wirklich keine einfache Geschichte mit dieser Grundeinstellung. Ich vermag es auch nicht zu erklären, warum meine immer positiv ist ... obwohl ich andererseits schon sehr skeptisch veranlagt bin. Aber bei mir ist es so, dass ich selbst jede noch so "negative" Geschichte so lange versuche zu formen, bis daraus eine positive wird oder zumindest für mich "erträgliche", also so, dass das Negative zumindest abschwächt. Auch wenn das nicht immer funktioniert (logischerweise), so richtet sich mein ganzes Bestreben nur danach aus.

Aber warum ist das so? Warum bin ich so verrückt nach Harmonie und positiven Gefühlen??? Weil mich negative krank machen und das möchte ich nicht. Aber wer will das? Ich kann mir nicht vorstellen, dass es Menschen gibt, die gern negativ drauf sind ... oder doch???

Echt schwierige Geschichte, aber sowas von interessant ...

Werde mal drüber nachdenken, während ich meine Wäsche aufhänge. Womit ich schon beim nächsten Beispiel werde .... Hausarbeit :-( ... saubere Wäsche :-)

Ich wünsch dir noch einen freundlichen positiven Nachmittag und schick dir sonnige Grüße

deine Andrea :)



vom 27.05.2004, 12.43
Antwort von Beatrice:

Huhuu liebe Andrea -


danke für deine ausführlichen Gedanken :-)


und zur Hausarbeit - das positive - es ist doch einfach nur herrlich, in frische Wäsche zu schlüpfen und sich darin wohlzufühlen.. :-)) mal von ganz anderen Gedanken abgesehen.. da gäbs sicher noch mehr positives drin zu sehen.


vielen Dank für deine lieben Wünsche und ich schick dir ebenfalls ein paar Sonnenstrahlen (obwohl ich mir die grad selbst vorstellen muß - weils regnet)


deine Bea


Hallo und willkommen auf meinem Gedankensprudler. Seit 2002 fuehre ich dieses Blog, das prall gefuellt ist, mit allem was mir Freude bereitet, mich bewegt und inspiriert - frei nach dem Motto "Life is about using the whole box of crayons".

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