Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Möbel

Jahrestag und ein paar Wünsche auf meiner Liste

In wenigen Tagen lebe ich nun schon wieder ein Jahr in meinem Heimatstädtchen. Und fast jeden Monat reise ich in meine - immer noch - Lieblingsstadt Hamburg. Die Reisegründe sind privater wie auch beruflicher Natur. Ich mag es ;-)
Umzüge bedeuten Stress, aber auch sortieren und umstrukturieren. Neu ordnen. Auch das ist okay. Im Hamburger Nest stehen gewollte und lieb gewonnene Möbelstücke, die nun mehr zu MANN passen und hier im Heimatstädtchen-Nest konnte ich meinem Gestaltungshändchen etwas mehr freien - weiblichen - Lauf lassen. Hier wohnt ein "Mädchen" ;-) das sieht man.

Ich weiß nicht, wie das bei euch ist, aber mein Geschmack ist ziemlich gefestigt. D. h. ich hab mich im Normalfall dauerhaft auf etwas eingeschossen und kann mir meine Umgebung lange, lange, lange anschauen und damit leben. Genau so verhält es sich auch mit der Pflege und Achtsamkeit. Ich mach kaum etwas kaputt (wobei es sich in diesem Jahr doch ein klein wenig anders verhielt) und so komme ich gar nicht so oft dazu, mir etwas Neues kaufen zu "müssen"! ;-)

Ich hab aber doch ein bisschen Glück, denn es gibt noch ein, zwei Ecken in meiner Wohnung, die mich noch nicht recht zufrieden stellen. Da wäre noch ein schönes Sideboard oder ähnliches und ein Schrank steht noch auf meinem Wunschzettel. Als Fan des schwedischen Möbelriesen tu ich mich mächtig schwer mit anderen Möbelhäusern und dabei gibt es auch anderswo sicher ein tolles Angebot. Weil dem so ist, hab ich diese Tage einmal überlegt, ob ich für einen Schrank beim Möbelhaus Höffner reinschauen soll.

Als ich noch in Hamburg wohnte, sind wir bei jedem Besuch des Möbelhauses mit dem gelben Schriftzug bei Höffner vorbeigekommen. Auch ein riesiges Haus, dachte ich immer. Reingeschaut haben wir nie. Soweit so gut, ich weiß also wo ich in Hamburg hin müsste, aber das bringt mich nicht sonderlich weit. An dieser Stelle wieder mal ein Dankeschön ans Internet, denn wer gut sortiert und organisiert ist, hilft seinen Kunden mit einer Standort-Suche weiter. Meine nächste Adresse lautet also München. Na dann. Ich lasse mich gerne überzeugen und hoffe natürlich auf eine Erfüllung meiner Wunschvorstellung. Wie sie aussieht? Weiß, vintage, Landhaus, shabby.

Wie ist das bei euch so? Stellt ihr gerne mal um auf einen neuen Wohnstil? Seid ihr Fans von bestimmten Möbelhäusern? Oder fahrt ihr gerne vom einen Haus zum nächsten? Ich bin gespannt, wie ihr das so handhabt.

Beatrice 27.08.2014, 11.27 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Drum prüfe wer sich bindet - ein neues Sofa

Heute hab ich mal drüber nach gedacht, wie viele Sofa-Garnituren ich in meinem eigenen Haushalt schon belebt habe. Dabei kommt nun keine große Zahl heraus - in meinem - nun mehr  50jährigen Dasein auf dieser Erde, komme ich auf ganze 6 Garnituren. Dabei sind die ersten 18 Jahre meines Lebens abzurechnen, macht round-about 5,333.. Jahre Lebensdauer pro Garnitur. Sicher hat die ein oder andere Garnitur ihr Leben nicht wegen Unansehlichkeit lassen müssen, sondern weil die Lebensumstände nach einer Erneuerung riefen. Ist das nun ein guter oder ein schlechter Schnitt? Wie ist euer „Verbrauch“ an Sofa-Garnituren?

Ob sich schon mal jemand die Mühe gemacht hat, eine Statistik über den Couchverbrauch der Menschen zu erstellen? 

Wissenswertes:
chaiselongue.pngDen Begriff SOFA verwenden wir ja recht selbstverständlich, aber kaum zu glauben, das Wort wurde erst Ende des 17. Jahrhunderts in den deutschen Sprachgebrauch übernommen. SOFA stammt von dem arabischen suffa, Ruhebank. Für das SOFA wurde auch gerne das Wort  DIWAN (persisch dīwān) verwendet, welches vor allem im 19. und 20. Jahrhundert zum Einsatz kam. Den Diwan findet man ursprünglich in orientalischen Amtsstuben. Auch sehr schön finde ich das Wort KANAPEE (aus dem Französischen canapé oder Lateinischen conopeum) oder OTTOMANE. Das ein oder andere Wort ging in den Sprachgebrauch, ohne eine genaue Differenzierung, über. Ich kann mich gut erinnern, dass meine Oma gerne mal das Wort OTTOMANE verwendet hat, wenn sie recamiere.pngvon ihrer Couch sprach. Die Ottomane, die Chaiselongue, oder die Récamière sind auch Sitzmöbel, wie eben das Sofa/die Couch, allerdings mit kleinen Besonderheiten. So ist die Ottomane ein niedriges gepolstertes Sitzmöbel mit einer halbrunden Seitenlehne; die Chaiselongue ist ein Sitz- und Liegemöbel, welches ein erhöhtes Kopfende hat und gerne für das Mittagsschläfchen oder auch als Gästebett dient(e). Die Récamière besitzt erhöhte Seitenlehnen, aber keine Rückenlehne. Die Récamière verdankt ihren Namen der französischen Schriftstellerin Julie Récamier (1777–1849). Der französische Maler Jacques-Louis David hat sie auf einer solchen verewigt.

Im Laufe der letzten 32 Jahre hat sich auch mein Geschmack für eine Sofa-Garnitur immer wieder einmal geändert. Die Farbvorlieben änderten sich, aber auch die Formen waren doch recht unterschiedlicher Art. Es änderte sich auch schon mal der Aufbau von 3-2-1-Sitzer zu mari.pngEckcouch oder zur Schlafcouch. Vom schwedischen Möbelriesen blieb mir die MARISTAD in ganz besonderer Erinnerung. Hach, ich hab sie geliebt. Ich hatte dieses wunderbare „Omasofa“ (hohe Rücken- und Seitenlehnen) im Ethno-Muster 2x zur Verfügung. Das dankbare Muster/die Farben liessen tolle Farb-Kombinationen in der Gestaltung des Raumes zu.
Auf eines hab ich mich aber noch nie eingelassen: ein Ledersofa.
Heute bin ich nicht mehr ganz so abgeneigt mir ein Ledersofa zuzulegen (naja, wenn da nicht die Tatzen wären). Ja, die Miezen halten mich JETZT davon ab. Ich hab keine Ahnung, ob so eine Ledercouch eventuell wie magnetisch auf die Krallen einer Katze wirkt. Gibt es Erfahrungswerte?
Aktuell steht in unserem Wohnzimmer ein Kamel - ich mag unsere jetzige Garnitur sehr. Die Farbe ist warm und das Material pflegeleicht und dankbar.



Allerdings kann man auch ihr so langsam Alter und Belastung ansehen - vor allem sieht man aber die hingabevolle Zuwendung durch unsere beiden Tatzen.
Über kurz oder lang wird also der Moment kommen, dass wir uns eine neue Garnitur suchen müssen. Ich schau auch schon immer, was mir gefallen könnte, was zu unserer Einrichtung passt, aber auch pflegeleicht ist und man sich nicht ständig über Katzenhaare aufregen muss.

Beatrice 29.03.2012, 12.56 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Am Kratzbaum scheitert es nicht ...

Vor bald zwei Jahren bin ich nach Hamburg gekommen - ein Riesenaufwand so ein Umzug von Bayern nach Hamburg - fast ein bisschen traumatisch ;-) Jep, das war viel Arbeit inkl. der Entscheidung, was lasse ich zurück, gebe ich weg und was nehme ich mit. So kam z.B. neben meiner Küche auch meine Couch weg. Beides hat liebevolle Besitzer gefunden. So war mehr Platz im LKW für all das andere Zeugsl.

Mein Herzblatt hat ein wunderbares Kamel mit in die gemeinsame neue Wohnung gebracht. Das Kamel haben wir vor längerem sogar zusammen ausgesucht, als er sich neu einrichtete. Ich mag diese Couch - sehr sogar. Liebevoll wird sie Kamel genannt, weil sie weich, angenehm und kamelfarben ist. Vorteilhaft ist, dass sie auch Gästen ein Bett bieten kann, da sie u.a. eine Schlafcouch ist. Wir hatten damals sogar einen passenden Sessel dazu gefunden, die Couch war nämlich ein Einzelstück.
Ja, und nach knapp zwei Jahren stelle ich fest, dass auch meine beiden Tatzentiere Spaß an Couch und Sessel haben - im Speziellen am Stuhl, der bereits eindeutige Bearbeitungsspuren aufweist. :-( Es ist nun nicht so, dass sie keinen Kratzbaum hätten - im Gegenteil, hier steht ein riesiges Teil. Der Katerbube ignoriert diesen allerdings total. Florentinchen liebt ihn. Wie auch immer, das Rupfen und Zupfen an den Möbeln muss immer wieder einmal sein.
Mir gruselt jetzt schon bei dem Gedanken, mich nach Neuem umzusehen - ich bin eine treue Seele und wenn ich etwas liebgewonnen habe, oder mir gut gefällt, dann tu ich mich sehr schwer, Neues zu finden. Irgendwann werde ich mich dennoch mit dem Gedanken anfreunden müssen. Aus dem Grund schau ich schon immer mal nach einem modernen Sessel. Das ein oder andere schöne Schlafsofa gibt es bei fashion4home.de, aber ein Duplikat unseres Kamels wird es sicher nicht mehr geben.

Beatrice 07.10.2011, 12.48 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Ohne Boden

ohne_boden.jpg.. macht eine Schublade wenig Sinn
:-(
Nun bin ich gespannt, was mir der Sch.wedische Möbelriese anbietet. Ich hab mal das Reklamationsformular - online - genutzt um das fehlende Teil zu melden. Blöde wäre, wenn ich wegen dem Boden noch mal nach Augsburg düsen müsste. Nö, dat will ich nicht. Noch blöder wäre, wenn sie das  ganze Teil zurück haben wollen um mir ein neues zu geben. Aufgebaut isset schon - gefüllt auch. Nur die Schublade müßte ich noch vervollständigen - falls ich den Boden dafür bekomme.. dat  will isch jetzt aber einfach mal hoffen -wünsch ich mir. MUSS sein!

Beatrice 14.11.2007, 20.05 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Hallo und willkommen auf meinem Gedankensprudler. Seit 2002 fuehre ich dieses Blog, das prall gefuellt ist, mit allem was mir Freude bereitet, mich bewegt und inspiriert - frei nach dem Motto "Life is about using the whole box of crayons".




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